2. Spezialpodium Kieferorthopädie

2. Spezialpodium Kieferorthopädie

Freitag, 28. April 2017

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die hervorragende Resonanz auf das Podium Kieferorthopädie der letztjährigen Jahrestagung haben uns ermutigt, wieder ein wissenschaftliches Programm speziell für Kieferorthopäden und kieferorthopädisch tätige Zahnärzte aufzulegen.

Auch in diesem Jahr wird das wissenschaftliche Programm durch die Ärztlichen Direktoren für Kieferorthopädie aller vier Landesuniversitäten bestritten, die für eine fachlich exzellente Fortbildung stehen. Wer letztes Jahr dabei war weiß, dass man sich dieses Spezialpodium nicht entgehen lassen sollte, das Zukunftskonzepte in der Kieferorthopädie wie auch fachliche Updates zum Thema hat.

Und natürlich ist auch der Blick über die fachliche Spezialisierung hinaus gewinnbringend: sowohl das Generalthema der Fortbildungstagung als auch das Spezialpodium Oralchirurgie bieten die Möglichkeit, den fachlichen Horizont zu erweitern und die fachliche Interdisziplinarität zu fördern. Fortbildung in Südbaden ist Fortbildung für Alle.

Ergänzt wird dieses wissenschaftliche Programm durch ein Standespolitisches Forum Kieferorthopädie, in dem Licht in den Abrechnungsdschungel der GOZ 2012 gebracht wird. Mit den Referenten für Kieferorthopädie unseres Zahnärztehauses ist auch hier für höchste Kompetenz gesorgt.

Nutzen Sie diese Gelegenheit auch zum Netzwerken und Fachsimpeln, stärken Sie mit Ihrem Kommen die Bindung zum Berufstand und zu Ihren überweisenden Kolleginnen und Kollegen.

Wir freuen uns auf Sie.


Dr. Martin Haas
Mitglied des Vorstandes

Programm

2. Spezialpodium Kieferorthopädie

Seminare

Donnerstag, 27. April 2017

12:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Iris Karcher, Freiburg 4/ZFA | Qualitätsmanagement – just do it ?!?

Iris Karcher
Iris Karcher Freiburg
Curriculum Vitae
Hotel Santa Isabel, Raum Biblioteca Magellan

Seit 2011 besteht für alle Zahnarztpraxen in Deutschland eine Verpflichtung zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems.

Die Vorgaben sind in der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) geregelt. Seit 2011 bis heute wurden die Inhalte der Richtlinie mehrfach angepasst.

Gehen Sie mit mir durch den aktuellen Richtliniendschungel und erkennen Sie, wie viele Anforderungen in Ihrer Praxis bereits abgearbeitet und in welchem Bereich noch Defizite vorhanden sind.

Ideal bei der Umsetzung wäre auch die Unterstützung durch eine Mitarbeiterin der Praxis, was voraussetzt, dass auch sie Kenntnisse über die Vorgaben erlangt; in diesem Fall können Sie gemeinsam im Team durchstarten und es gilt: just do it!

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Reimund Andlauer und Team 2/ZFA | Notfallseminar – „Management und Versorgung medizinischer Notfälle in der Zahnarztpraxis“

Reimund Andlauer und Team
Reimund Andlauer und Team
Curriculum Vitae
Hotel Santa Isabel, Raum Biblioteca Vasco da Gama

Notfallseminar für das Praxisteam
Management und Versorgung medizinischer Notfälle in der Zahnarztpraxis
„Kommen Sie schnell, ein Notfall!!!!!“

Älter werdende und somit auch immer häufiger auftretende Risikopatienten unterziehen sich längeren zahnärztlichen Behandlungen. Zu einer Notfallsituation kann es schon morgen kommen – Notfälle kündigen sich nicht an.

In diesem halbtägigen Seminar werden die Teilnehmer auf genau diese Situation vorbereitet. Abläufe, Teammanagement und der richtige Einsatz Ihres Notfallequipments werden vermittelt. In der Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes werden Sie die Vitalparameter des Notfallpatienten adäquat sichern können.

Inhalt:

  • Grundlagen und Struktur für die qualifizierte und professionelle Versorgung von medizinischen Notfällen in der Zahnarztpraxis
  • Notfallsituationen erkennen und richtig einschätzen
  • Grundlagen der Patientenversorgung (Lagerung, Sauerstoff…)
  • Teammanagement bei Notfällen
  • Atem- und Kreislaufmanagement
  • Cardio-Pulmonale-Reanimation (nach den neuesten Guidelines)
  • Umgang mit der vorhandenen Notfallausrüstung


Sie haben die Möglichkeit, Ihren Notfallkoffer zum Seminar mitzubringen und durch den Referenten kontrollieren zu lassen.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Dr. Susanne Woitzik Seminar für Studierende und junge Zahnärztinnen / Zahnärzte

Dr. Susanne Woitzik Diplom-Kauffrau
Curriculum Vitae
Hotel Colosseo | Raum Rossini

Tatort Praxis: Im Fadenkreuz von Chef und Mitarbeitern – Die eigenen Ziele erreichen, sich behaupten und optimal auf die eigene Praxis vorbereiten

Als Frischexaminierter kommt man in eine Praxis mit Chef, Zahnmedizinischen Fachangestellten, ggf. auch angestellten Zahnärztinnen/Zahnärzten und Labortechnikern und muss sich dann in seine Rolle zu all diesen Beteiligten einfinden. Sicher kein einfaches Unterfangen, denn die Erfahrungswerte aus dem Studium sind begrenzt, erst recht zu Zahnmedizinischen Fachangestellten. Da sind Fehler vorprogrammiert. Wie übt man als Jungzahnärztin/-zahnarzt fachliche Autorität und Weisungen gegen- über den Zahnmedizinischen Fachangestellten aus? Wie gefährlich sind zu viel Nähe oder zu viel Abstand zu den Zahnmedizinischen Fachangestellten? Wie entgeht man Loyalitätskonflikten, wenn Zahnmedizinische Fachangestellte versuchen, den/die Assistent/in gegen den Chef zu instrumentalisieren oder versuchen, den/die Assistent/in für den Zickenkrieg untereinander zu vereinnahmen? Wie ist es mit der fachlichen Unabhängigkeit und dem eigenen Ego, wenn man seine universitären Vorstellungen mit den kassenzahnheilkundlichen Vorgaben des Chefs vereinbaren muss? Wie geht man als Assistent/in am besten mit der Doppelrolle um, dass man fachlich gegenüber den Zahnmedizinischen Fachangestellten weisungsberechtigt (d.h. Chefsein) ist, gegenüber dem Chef jedoch zumindest teilweise weisungsgebunden? Das sind Fragen, die Neuapprobierte wie auch Assistenten umtreiben. Wir freuen uns daher darauf, gemeinsam mit Ihnen einen spannenden Nachmittag zu verbringen und Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten.

Wissenschaftliche Vorträge

Freitag, 28. April 2017

09:00 Uhr

bis 09:15 Uhr

Eröffnung der Fortbildungstagung

09:15 Uhr

bis 10:00 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Christopher J. Lux, Heidelberg Timing kieferorthopädisch-kieferchirurgischer Maßnahmen bei skelettalen Dysgnathien

Univ.-Prof. Dr. Christopher J. Lux
Univ.-Prof. Dr. Christopher J. Lux Heidelberg
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Traumpalast

Mittlerweile kann in der Behandlung kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgischer Maßnahmen das strenge Ablaufschema, dass zum Zeitpunkt der OP kongruent ausgeformte Zahnbögen vorliegen müssen, für manche Patienten zugunsten kürzerer Gesamtbehandlungszeiten aufgegeben werden. Im Vortrag wird zunächst auf die Grundprinzipien konventioneller Kombinationsbehandlungen eingegangen, unter Berücksichtigung der (extraoralen) Diagnostik sowie der kieferorthopädischen Vor- und Nachbehandlung. Zudem werden alternative Protokolle wie surgery first diskutiert: was sind die Unterschiede in der Planung und Umsetzung, welche Patienten können besonders profitieren, welche Vorteile, aber auch Risiken und offene Fragestellungen bestehen? Welche Maßnahmen sollten eher präoperativ, welche Maßnahmen eher postoperativ durchgeführt werden? Auch werden peri- und postoperative psychologische Aspekte sowie kurz die biologischen Grundlagen der postoperativ akzelerierten kieferorthopädischen Zahnbeweglichkeit dargelegt. Schließlich wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Erkenntnisse des surgery-first-Ansatzes auch für konventionelle kombinierte Therapien nützlich sein können.

10:00 Uhr

bis 10:45 Uhr

Prof. Dr. Timm Schott, Tübingen Sensor und Handy zur Optimierung der Patientencompliance bei herausnehmbaren Zahnspangen

Prof. Dr. Timm Schott
Prof. Dr. Timm Schott Tübingen
Curriculum Vitae
Traumpalast

Zur aktiven kieferorthopädischen Therapie verwenden 99 % der deutschen Kieferorthopäden sowohl herausnehmbare als auch festsitzende Apparaturen, wie eine von uns durchgeführte Multizentren-Fragebogenstudie ergeben hat. In der anschließenden Retentionsphase erhalten die Patienten größtenteils erneut ein herausnehmbares Retentionsgerät. Der Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung hängt maß- geblich von der Mitarbeit der Patienten ab, so dass die Patientencompliance für den Behandler seit Jahren ein entscheidender Therapieaspekt ist: Gerade bei herausnehmbaren Apparaturen konnte die Tragezeit und somit die Patientencompliance in der Vergangenheit nur auf der Basis unterschiedlicher indirekter Parameter näherungsweise geschätzt werden. Unter diesen Umständen wurden den Patienten eine tägliche Standardtragezeit von 14–16 h verordnet, um das Therapieziel zu erreichen.

Durch die Einpolymerisation eines temperatursensitiven Mikrosensors in herausnehmbare Apparaturen, der von uns in 2011 erstmalig vorgestellt wurde, ist es heute möglich, die Patientencompliance in der kieferorthopädischen Routine objektiv zu dokumentieren wie an Beispielen gezeigt wird. In verschiedenen neueren Studien hat sich einerseits gezeigt, dass die verordnete Standardtragezeit mehrheitlich von den Patienten nicht befolgt wird. Andererseits ergaben unsere Studien, dass die indirekt vom Behandler geschätzte Tragezeit von der objektiv gemessenen häufig stark abweicht. Außerdem zeigten die Tragezeitdokumentationen, dass ca. 30 % der kieferorthopädischen Patienten ihre herausnehmbaren Apparaturen so wenig tragen, dass bei dieser verhältnismäßig großen Gruppe der non-Compliance Patienten ein Therapieerfolg in der Regel nicht zu erwarten ist.

Mit einer verordneten personalisierten Tragezeit anstelle der bisherigen Standardtragezeit, in der die individuellen Bedürfnisse der Patienten berücksichtigt werden, lässt sich die Compliance deutlich verbessern, wie Tragezeitdokumentationen objektiv belegen. Eine weitere Optimierung der Patientencompliance, die aufgezeigt wird, konnten wir jetzt dadurch erreichen, dass wir den Patienten regelmäßig eine Erinnerung zum Tragen der Apparatur auf ihr Handy schicken.

10:45 Uhr

bis 11:30 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

11:30 Uhr

bis 12:30 Uhr

Festvortrag
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Freiburg Zur Nachhaltigkeit der Gesundheitsversorgung

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen Freiburg
Curriculum Vitae
Dome

Im Vortrag werden die Konsequenzen des demographischen Wandels für die Nachhaltigkeit der Gesundheitsversorgung in Deutschland aufgezeigt. Im ersten Teil wird dabei der doppelte Alterungsprozess beschrieben – im Resultat müssen immer mehr Menschen von immer weníger Beitrags- und Steuerzahlern immer länger versorgt werden. Für die Nachhaltigkeit der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ist die Botschaft dabei eindeutig: Wenn nichts unternommen wird um die Hypotheken zu Lasten zukünftiger Generationen abzubauen, dann würde die Sozialabgabenquote allein für die Gesundheitsausgaben von heute gut 17 auf über 30 Prozent steigen – ein Ausmaß, das zwangsläufig ein Akzeptanzproblem der jungen Generation aufwirft. Würde der Staat nämlich wie ein ehrbarer Kaufmann die Gesundheitsversorgung bilanzieren, so würde er zukünftigen Generationen eine negative Erbschaft – das sind unsichtbare Schulden – in Höhe von mehr als einem Inlandsprodukt ausweisen. Merke: Die Schulden die wir sehen sind zwar hoch, aber viel höher sind die Schulden, die man nicht sieht!

12:30 Uhr

bis 14:00 Uhr

Mittagspause / Besuch der Dentalausstellung

14:00 Uhr

bis 14:45 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Britta A. Jung, Freiburg Kieferorthopädie in Theorie und Praxis – ein Update

Univ.-Prof. Dr. Britta A. Jung
Univ.-Prof. Dr. Britta A. Jung Freiburg
Curriculum Vitae
Traumpalast

Wissenszuwachs durch Forschung und technische Neuerungen in vielen (zahn) medizinisch-interdisziplinären Teilgebieten haben das Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten auch in der Kieferorthopädie erweitert und beeinflusst. Diagnostische Algorithmen und therapeutische Behandlungspfade können dabei in der täglichen Routine helfen, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, und zu differenzierten, befundorientierten und individuellen Therapielösungen zu gelangen. Dazu brauchen wir als forschende und therapeutisch tätige Kieferorthopäden stets ein zeitloses Bewusstsein und die objektive Wahrnehmung von Zusammenhängen, sowie eine Brücke zwischen Wissenschaft und klinischem Alltag.

Der Vortrag hat das Ziel neuere Entwicklungen und Trends in der Kieferorthopädie vor dem Hintergrund aktueller Literatur aufzeigen.

14:45 Uhr

bis 15:30 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Dr. Bernd Lapatki, Ulm Segmentierte Behandlungstechniken – Update und evidenzbasierte Design-Richtlinien

Univ.-Prof. Dr. Dr. Bernd Lapatki
Univ.-Prof. Dr. Dr. Bernd Lapatki Ulm
Curriculum Vitae
Traumpalast

Die sog. „Straight-Wire-Apparatur“ ist – berechtigterweise – die am häufigsten klinisch angewandte Methode zur Ausformung des Zahnbogens und Korrektur von einfachen und komplexeren Einzelzahnfehlstellungen. Ein klinisch relevantes Problem dieser Methode besteht in den stark limitierten Möglichkeiten der quantitativen Kraft- und Drehmomentkontrolle am einzelnen Zahn. Hieraus resultiert ein Risiko der mechanischen Überlastung der Zähne mit einer entsprechenden Erhöhung des Risikos für irreversible Wurzelresorptionen. Des Weiteren sind mit der Straight-Wire-Apparatur mitunter auch die Möglichkeiten hinsichtlich der Korrektur von Fehlstellungen des Frontzahnsegments eingeschränkt. Beispielsweise ist die Tiefbisskorrektur häufig in Verbindung mit einer unbeabsichtigten Änderung der Okklusionsebene infolge Extrusion der Eckzähne verbunden, und die Frontretraktion mit einer suboptimalen Frontzahninklination nach Lückenschluss. Auch der Faktor „Friktion“ und somit die Verankerung ist bei ausschließlicher Verwendung von geraden Bögen oft schwer zu kontrollieren. Derartige Probleme sind mit segmentierten Behandlungstechniken geringer bzw. sogar vermeidbar und effizienter zu beheben.

In diesem Vortrag werden biomechanische Grundlagen der Straight-Wire-Apparatur und verschiedener Segmentbogentechniken erläutert und mit experimentellen Studien untermauert. Zudem werden biomechanische Richtlinien für die Straight-Wire-Apparatur sowie Designrichtlinien für segmentierte Apparaturen präsentiert, mit dem Ziel einer effizienteren orthodontischen Zahnbewegung mit möglichst geringen Nebenwirkungen.

15:30 Uhr

bis 16:15 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

16:15 Uhr

bis 17:00 Uhr

Dr. Gabriele Güde Dr. Christian Wanura Die GOZ 2012 – Erwartungen und Erfahrungen im praktischen Abrechnungsdschungel

Dr. Gabriele Güde
Dr. Gabriele Güde GOZ-KFO-Referentin der Bezirkszahnärztekammer Freiburg
Curriculum Vitae
Dr. Christian Wanura
Dr. Christian Wanura Stellv. KFO-Referent der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Astra Tech Implant System® Bezirksdirektion Freiburg
Curriculum Vitae
Traumpalast

Neuorientierung im Fach Kieferorthopädie im Spannungsfeld notwendiger medizinischer Aspekte. Kieferorthopädie leistet mehr als nur strahlendes Lächeln – Prävention ist die zentrale Aufgabe.

Die Hürden der Langzeitbehandlung – der Weg zum Ziel, die Balance Arzt Patient – ärztliche Kunst und Motivation immer neu auszutarieren.

Die gebührenrechtlichen Vorgaben
Die Planung – der Behandlungsablauf.

Die Erwartungen und Notwendigkeiten zur Umsetzung mit Inkrafttreten der neuen GOZ 2012.

Ein Neuanfang oder doch nur Fortsetzung der alten GOZ?
Die Erfahrungen der letzten vier Jahre haben manche Befürchtungen nicht bestätigt, andere Fronten eröffnet.

Anhand einiger exemplarischer Beispiele sollen sodann einige spezifische Besonderheiten der kieferorthopädischen Abrechnung und das Erstattungsverhalten von Privaten Krankenkassen und Beihilfen vorgestellt werden, auch im Zusammenhang mit aktuellen Gerichtsurteilen.

Tagungsbroschüre

2. Spezialpodium Kieferorthopädie