6. Spezialpodium Oralchirurgie

6. Spezialpodium Oralchirurgie

Freitag, 12. April 2024

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dieses Jahr wollen wir unser Spezialpodium Oralchirurgie unter ein ganz besonderes Motto stellen:

„Oralchirurgie made in BW!“

Deshalb werden ausschließlich namhafte Referentinnen und Referenten aus unserem schönen Bundesland im historischen Spiegelzelt des Confertainment Centers des Europa-Parks ihre Forschungsergebnisse vorstellen bzw. ihre Behandlungskonzepte erläutern.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie werden überzeugt sein – die baden-württember- gische Oralchirurgie kann sich sehen lassen und steht im nationalen Vergleich sehr gut da!

Ein Grund hierfür ist, neben dem Können der baden-württembergischen Kolleginnen und Kollegen, die sich um eine „gute“ Chirurgie bemühen, sicherlich auch die Innovations- kraft der zahlreichen Medizintechnikfirmen, gerade auch aus unserer Raumschaft!

Ein ideales Miteinander zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten.

Sehr freue ich mich auf das Spezialpodium Oralchirurgie, vor allem aber auch auf das Treffen mit Ihnen!

Mit herzlichen und kollegialen Grüßen!

Ihr

Dr. Georg Bach
stv. Vorsitzender

Programm

6. Spezialpodium Oralchirurgie

Seminar

Donnerstag, 11. April 2024

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

GOZ Seminar – § 2 und § 6 der GOZ – Rettungsanker auf dem Weg zu einem angemessenen Honorar Dzenet Saljihi, Freiburg

Dzenet Saljihi
Dzenet Saljihi Freiburg
Curriculum Vitae

Referentin:
Dzenet Saljihi, GOZ-Referat der BZK Freiburg

Nutzen Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Gebührenordnung für Zahnärzte! Die Statistik zeigt, dass die uns zu Verfügung stehenden Steigerungsfaktoren noch immer nicht voll ausgeschöpft werden.

Wir zeigen Ihnen, weshalb Sie das dringend ändern und was Sie beachten sollten.

  • Rechtsgrundlage
  • GOZ / BEMA Differenzen – Steigerungssätze
  • Begründungen
  • Analogie

Sie erhalten 5 Fortbildungspunkte

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Notfallseminar für das Praxisteam – „Management und Versorgung medizinischer Notfälle in der Zahnarztpraxis“ Reimund Andlauer und Team

Reimund Andlauer und Team
Reimund Andlauer und Team
Curriculum Vitae

Notfallseminar für das Praxisteam

Management und Versorgung medizinischer Notfälle in der Zahnarztpraxis

„Kommen Sie schnell, ein Notfall!!!!!“
Referent: Reimund Andlauer und Team

Älter werdende und somit auch immer häufiger auftretende Risikopatienten unterziehen sich längeren zahnärztlichen Behandlungen. Zu einer Notfallsituation kann es schon morgen kommen – Notfälle kündigen sich nicht an.

In diesem halbtägigen Seminar werden die Teilnehmer auf genau diese Situation vorbereitet. Abläufe, Teammanagement und der richtige Einsatz Ihres Notfallequipments werden vermittelt. In der Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes werden Sie die Vitalparameter des Notfallpatienten adäquat sichern können.

Inhalt:

  • Grundlagen und Struktur für die qualifizierte und professionelle Versorgung von medizinischen Notfällen in der Zahnarztpraxis
  • Notfallsituationen erkennen und richtig einschätzen
  • Grundlagen der Patientenversorgung (Lagerung, Sauerstoff…)
  • Teammanagement bei Notfällen
  • Atem- und Kreislaufmanagement
  • Cardio-Pulmonale-Reanimation (nach den neuesten Guidelines)
  • Umgang mit der vorhandenen Notfallausrüstung

Sie haben die Möglichkeit, Ihren Notfallkoffer zum Seminar mitzubringen und durch den Referenten kontrollieren zu lassen.

Sie erhalten 5 Fortbildungspunkte

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Validierung, Wartung, Medizinprodukte- Aufbereitung und Co. – nur lästige Pflicht oder welchen Nutzen kann die Praxis daraus ziehen? Marco Wagner, Stuttgart Seminar 4 |

Marco Wagner
Marco Wagner Stuttgart
Curriculum Vitae

Referent: Marco Wagner,
Leiter Abteilung Praxisführung,
Leiter Zahnärztliche Stelle BuS-Dienst, Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg

Die Zielgruppe dieses Seminars ist das gesamte Praxisteam mit einem bereits vorhandenen Grundwissen der Basic-Hygienemaßnahmen
und der Medizinprodukte-Aufbereitung in einer Zahnarztpraxis. Folgende Seminarinhalte warten auf Sie:

Validierung, Wartung und Co.:

  • Regelwerke, Normen und Validierungs-Leitlinien der Fachgesellschaften
  • Geräte-Wartungen versus Prozessvalidierungen (inklusive Validierungsintervalle)
  • Qualifikation der durchführenden Person
  • Vor der Prozessvalidierung (erste bzw. erneute Leistungsbeurteilung): Gute Vorbereitung!
  • Tag der Prozessvalidierungen (Durchführung) inklusive Tipps der Validierungsperson
  • Nach der Prozessvalidierung: Validierungsbericht richtig lesen und verstehen (Aufbau, Inhalte verstehen, Auffälligkeiten, Anmerkungen, Abnahme durch die/den Praxisinhaber*in, ... etc.)

Medizinprodukte-Aufbereitung:

  • Qualitätssicherung (Hygiene- und Aufbereitungsdokumente)
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten zur Wiederanwendung
  • Einmal-Medizinprodukte
  • Anforderungen an die Sachkenntnis für das Aufbereitungspersonal
  • Aufbereitungsangaben der Medizinprodukte-Hersteller berücksichtigen
  • Der Aufbereitungsraum: Was ist bzgl. der Bereichstrennung zu beachten?
  • Aufbereitungsgeräte und deren Routineprüfungen
  • Einzel-Aspekte des Medizinprodukte-Aufbereitungsprozesses
  • Behandlungseinheit: Hygiene- und Wasser-Management

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Seminar für Studierende und junge Zahnärztinnen/Zahnärzte Christian Zirkel, Karlsruhe Heiko Eisele, Stuttgart

Christian Zirkel
Christian Zirkel Karlsruhe
Curriculum Vitae
Heiko Eisele
Heiko Eisele Stuttgart
Curriculum Vitae

Wie viel BWL-Wissen benötigen Praxisinhaber/-innen?

Referenten: Christian Zirkel,
Leiter der Bezirksdirektion Karlsruhe KZV BW und
Heiko Eisele, Leiter Abteilung Studierende und angestellte Kammermitglieder der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg

Erfolgreiche Praxisinhaber/-innen sind nicht nur fachlich kompetent, sondern müssen auch in der Lage sein, ihre Praxis wirtschaftlich zu führen. In diesem informativen Vortrag werden wir uns mit den grundlegenden betriebswirtschaftlichen Aspekten auseinandersetzen, die Praxisinhaber/-innen kennen sollten, um ihre Praxis effizient zu betreiben. Dieser Vortrag richtet sich an all diejenigen, die sich als zukünftige Praxisinhaber/- innen sehen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll ein Verständnis für betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt und die Relevanz für die Praxisführung aufge- zeigt werden. Wir werden Ihnen Werkzeuge und Konzepte aufzeigen, um ihre zukünftige Praxis wirtschaftlich erfolgreich zu führen. Dieser Vortrag bietet Ihnen eine wertvolle Gelegenheit, betriebswirtschaftliche Kenntnisse zu erwerben oder aufzufrischen und ermöglicht Praxisinhaber/-innen, die Finanzgesundheit ihrer Praxis zu optimieren. Unabhängig von Ihrem bishe- rigen BWL-Wissen werden Sie nach diesem Vortrag besser vorbereitet sein, um Ihre Praxis erfolgreich zu führen und um wirtschaftlich zu florieren. Von großer Bedeutung ist die Thematik Budget - wir geben Ihnen einen Überblick über das Warum und erläutern die wichtigsten Fragestellungen hierzu.

Themenübersicht:

Einstieg in die BWL:
• Was ist BWL und warum ist es wichtig für Praxisinhaber?
• Grundlegende BWL-Begriffe und Konzepte für den Einstieg. • Praktische Tipps zur Integration von BWL in den Praxisalltag.

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Praxis:
• Welche Kennzahlen sind für Praxisinhaber entscheidend?
• Wie können Kennzahlen genutzt werden, um die Praxisleistung zu messen? • Fallbeispiele und Anwendungen von Kennzahlen in der Gesundheitspraxis.

Das Budget:
• Warum bekomme ich nicht das was ich verdiene?
• Wir geben Ihnen einen Überblick über das Thema Budget

15.00 bis 18.00 Uhr
Den Vortragsgsraum teilen wir Ihnen ca. 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn mit.

Dieses Seminar ist kostenfrei – ein Service Ihrer BZK Freiburg

Pre-Congress

Donnerstag, 11. April 2024

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

interaktive und praxisnahe Fortbildung in kleinen Gruppen wird von vielen Kollegen als Alternative oder zusätzliches Angebot der Fortbildung sehr geschätzt.

Auch in diesem Jahr bieten wir daher wieder die Möglichkeit der Teilnahme am Pre-Congress, der am Vorabend der 48. Jahrestagung stattfindet.

Wir konnten vier GOLD-Sponsoren und neun SILBER-Sponsoren für dreizehn interessante Fortbildungen gewinnen. Dank großzügiger Unterstützung ist die Teilnahme an diesen Fortbildungen für interessierte und angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 48. Jahrestagung gebührenfrei.

Sie erhalten jeweils 4 Fortbildungspunkte.

Wir werden Sie ca. 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn darüber informieren, in welchem Raum der Pre-Congress stattfindet, für den Sie sich angemeldet haben.

Der Pre-Congress mit anschließendem get together findet am Donnerstag, 11. April 2024 statt. Die Dentalausstellung ist ab 18.00 Uhr für Sie geöffnet.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Fortbildung.

16:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Das CP GABA-Labor
Praktische Einblicke in die Wirkweisen der CP GABA-Technologien von A wie Aminfluorid bis Z wie Zinklaktat Referentinnen: Dr. Karolin Aulwurm (Senior Education Manager)
Dr. Anna Maria Schmidt (Senior Scientific Affairs Manager CEW)
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Referentinnen: Dr. Karolin Aulwurm (Senior Education Manager)
Dr. Anna Maria Schmidt (Senior Scientific Affairs Manager CEW)

Haben Sie sich auch schon immer gefragt, wie die Zahnpasten oder Mundspülungen von CP GABA eigentlich genau funktionieren?

Dann sind Sie in diesem Workshop genau richtig, denn hier erfahren Sie anhand einer Präsentation und experimentell auf anschauliche Weise, auf welchen Grundagen die einzelnen CP GABA-Technologien zur Prävention und Unterstützung
bei Karies, Erosion, Schmerzempfindlichkeit, Gingivitis und Parodontitis sowie der Zahnaufhellung basieren.

In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, hinter das Geheimnis der Zahn- pastaherstellung zu kommen und durch anschauliche Versuche mehr zu den Wirkweisen in den einzelnen Indikationen zu erfahren.

Wir freuen uns auf einen interaktiven Workshop mit Ihnen.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Honorarverlust aus dem Blickwinkel der zahnärztlichen Dokumentation – Nicht dokumentierte Leistungen ist wie Geld zum Fenster hinaus werfen – Referentin: Stefanie Schneider
Leiterin des DZR Kompetenzcenters und Fachreferats GOZ/GOÄ/BEMA beim Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrum
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Referentin: Stefanie Schneider
Leiterin des DZR Kompetenzcenters und Fachreferats GOZ/GOÄ/BEMA beim Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrum

In der täglichen Praxis wird die Bedeutung der Dokumentation häufig verkannt. Gründe hierfür sind Zeitmangel, Unwissenheit bzw. fehlende Kenntnisse des Inhaltes von Abrechnungsziffern. Hierdurch resultieren täglich finanzielle Einbußen. Das Ergebnis sind immense Honorarverluste bei fehlender oder unzureichender Dokumentation – vor allem beispielsweise bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen, Regressansprüchen, Beanstandungen von Kostenträgern und Rechtsstreitigkeiten.

Aus diesen Brennpunkten der zahnärztlichen Abrechnung unter dem Aspekt der Dokumentation und betriebswirtschaftlich stimmigen Honorierung resultieren häufig finanzielle Einbußen.

Behalten Sie den Überblick und vermeiden Sie finanzielle Verluste in nicht unerheblicher Höhe.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Emotionen schmeißen oder ruinieren den Laden Referentin: Doreen Hempel, ZMV, Mimikresonanz® Trainerin, Emotionscoacherin 3 |

Referentin: Doreen Hempel, ZMV, Mimikresonanz® Trainerin, Emotionscoacherin

Was ist Interpretation? Was ist Wahrnehmung? „Emotional zu sein ist ineffektiv?“

Es wurde längst bewiesen, dass Emotionen das intelligente Denken steuern und sich jeder glücklich schätzen kann, wenn er sie lebt.

Denn Forschungen haben gezeigt, dass Menschen, die ihre Emotionen zeigen, als sympathischer und vertrauensvoller gelten als Menschen mit Pokerface.

Jedoch können wir diese Emotionen gar nicht mehr erkennen? Wir interpretieren unsere Wahrnehmungen und denken uns viele Dinge dazu.

Was ist Mimikresonanz?

Was steckt denn dahinter, hinter dieser ganzen Körpersprache und auch der Körpersprachenforschung?

Mimikresonanz steigert die Kommunikation: gezielt, flexibel, individuell

Bewusste Wahrnehmung wird in jeder Beziehung eine positive Auswirkung erzielen, beruflich oder privat.

Schluss mit den Dramen und Interpretationen.

14:00 Uhr

bis 16:00 Uhr

Schmerzempfindliche Zähne – was gibt‘s Neues? (Termin 1) Referentin: Dr. Isabella Kauer, Scientist Medical Affairs, Medical Affairs DACH 4 |

Referentin: Dr. Isabella Kauer, Scientist Medical Affairs, Medical Affairs DACH

Sie alle kennen Patienten mit schmerzempfindlichen Zähnen, aber wissen Sie schon das Neueste zu dem Thema? Wir stellen Ihnen aktuelle Ergebnisse von groß angelegten Untersuchungen zu dentiner Hypersensibilität vor und geben Ihnen die Gelegenheit, sich über unsere neuesten Entwicklungen bei Inhaltsstoffen gegen Schmerzempfindlichkeit zu informieren. Danach geht es in den Praxialltag – unsere Gesprächsexperten entwickeln gemeinsam mit Ihnen Tipps für Ihr Patientengespräch, um die dentine Hypersensibilität Ihrer Patienten schnell zu erkennen, einfach anzusprechen und effektiv anzugehen.

16:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Schmerzempfindliche Zähne – was gibt‘s Neues? (Termin 2) Referentin: Dr. Isabella Kauer, Scientist Medical Affairs, Medical Affairs DACH 4 |

Referentin: Dr. Isabella Kauer, Scientist Medical Affairs, Medical Affairs DACH

Sie alle kennen Patienten mit schmerzempfindlichen Zähnen, aber wissen Sie schon das Neueste zu dem Thema? Wir stellen Ihnen aktuelle Ergebnisse von groß angelegten Untersuchungen zu dentiner Hypersensibilität vor und geben Ihnen die Gelegenheit, sich über unsere neuesten Entwicklungen bei Inhaltsstoffen gegen Schmerzempfindlichkeit zu informieren. Danach geht es in den Praxialltag – unsere Gesprächsexperten entwickeln gemeinsam mit Ihnen Tipps für Ihr Patientengespräch, um die dentine Hypersensibilität Ihrer Patienten schnell zu erkennen, einfach anzusprechen und effektiv anzugehen.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Alles Kasse oder was? Endodontische Therapien vollständig berechnen Referent: Christian López Quintero, Geschäftsführer VABODENT Akademie GmbH 5 |

Referent: Christian López Quintero, Geschäftsführer VABODENT Akademie GmbH

Die Reaktivierung des Honorarverteilungsmaßstabes verursacht in der Praxis gerade im Hinblick auf die Abrechnung der „alltäglichen“ Leistungen zunehmend Unsicherheit. Eine aufwändige und perfekt erbrachte endodontische Behandlung ist oftmals sehr zeitintensiv, und Zahnarztpraxen sind gezwungen, die Behandlungsrichtlinie noch strikter zu beachten. Eine exakte Trennung zwischen Kassen- und Privatleistung ermöglicht mehr Sicherheit in Bezug auf drohende Wirtschaftlichkeitsprüfverfahren und sichert wertvolle Honare.

Um auch in Zukunft endodontische Behandlungen unter Berücksichtigung moderner Techniken und der Anwendung neuer Materialien meisterhaft erbringen zu können, ist es dringend erforderlich, das Abrechnungswissen zu vertiefen und zwischen Kassen- und Privatleistung zu trennen.

Kurzinhalte:

  • GKV-Richtlinien: Bedeutung der Behandlungsrichtlinie auf die Abrechnungsfähigkeit von endodontischen Leistungen bei GKV-Patienten
  • Trennung zwischen Kassen- und Privatleistung und deren Auswirkung auf die Budgetierung
  • Mindmap zu einer richtlinienkonforme Wurzelkanalbehandlung mit Zusatzleistungen – Wichtige Beschlüsse aus dem Beratungsforum
  • Praxisbezogene Fallbeispiele inklusive möglicher privater Zusatzleistungen

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Maximale Effizienz und Komfort – Synergieeffekt von Pulverwasserstrahlen und Polieren im Biofilmmanagement Referentin: Birgit Schlee, Dentalhygienikerin 6 |

Referentin: Birgit Schlee, Dentalhygienikerin

Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein integraler Bestandteil der präventiven Zahnmedizin zur Vorbeugung von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen.

In der Praxis ist es wichtig, je nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten und den spezifischen Anforderungen der Behandlung, verschiedene Reinigungs- methoden zu kombinieren.

Durch den Synergieeffekt von mechanischem Polieren sowie der Pulver-Wasser- strahl Anwendung kann ein breiteres Spektrum an Zahnbelägen und Verfärbungen entfernt sowie effektiv subgingivales Biofilmmanagement umgesetzt werden.

In diesem Seminar möchten wir Ihnen die individuellen Einsatzgebiete der mecha- nischen Politur als auch des Pulverstrahlens begründen und aufzeigen, wie Sie beide Methoden sinnvoll und schonend beim professionellen Biofilmmanagement einsetzen können.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Neue Möglichkeiten in der nicht-chirurgischen Parodontaltherapie (Gaßmann) und
Die UPT kann, je nach Indikation, mit (Zuzahlungs-) Maßnahmen
noch bessere Erfolge erzielen (Braun) Referentenduo:
Prof. Dr. Georg Gaßmann, Studiengangsleiter Dentalhygiene und Präventionsmanagement, Fachzahnarzt für Parodontologie(ZÄKWL) DG PARO-Spezialist für Parodontologie®, Köln und
Vesna Braun, Dentalhygienikerin, Appenweier
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Referentenduo:
Prof. Dr. Georg Gaßmann, Studiengangsleiter Dentalhygiene und Präventionsmanagement, Fachzahnarzt für Parodontologie(ZÄKWL) DG PARO-Spezialist für Parodontologie®, Köln und
Vesna Braun, Dentalhygienikerin, Appenweier

Neue Möglichkeiten in der nicht-chirurgischen Parodontaltherapie (Prof. Dr. G. Gaßmann)

Der langfristige Erfolg der systematischen Parodontaltherapie ist neben einer risikoassoziierten Erhaltungstherapie auch abhängig von dem Ergebnis der antiinfektiösen Therapie (AIT). Neben dem maschinellen und manuellen subgingivalen Debridement kann der Einsatz von Hyaluronsäure Gel in der AIT und in der UPT auch wiederholt eingesetzt zur Reduktion der Taschensondierungstiefen und zum Attachmentgewinn beitragen. Der Kurs vermittelt die theoretischen Hintergründe zum biologischen Funktionsprinzip des Hyaluronsäure Gels inklusive der Erklärung des Behandlungsablaufes. Dabei ist zu betonen, dass die Einbringung des Gels in die parodontale Tasche als delegierbare Leistung eingeordnet werden kann. Insofern richtet sich dieser theoretische Workshop sowohl an Zahnärztinnen und Zahnärzte als auch an das Prophylaxepersonal.

Die UPT kann, je nach Indikation, mit (Zuzahlungs-) Maßnahmen noch bessere Erfolge erzielen (V. Braun)

Die zunehmende Bedeutung der UPT sowie das immer differenzierter werdende Behandlungsangebot (z.B. mit Hyaluronsäure-Gel) führen dazu, dass die Beratung einen immer größeren Raum im Praxisalltag einnimmt. Nur ein gut informierter Patient kann hinsichtlich Einwilligung, Mitarbeit und Kostenübernahme Compliance zeigen. Und nur ein strukturierter Fahrplan erleichtert den Einsatz von adjuvanten Therapiemaßnahmen. Wer macht was, wann, womit und wie? Eine klare Indikationsstellung erleichtert nicht nur das Behandlungsangebot und die Durchführung – es sichert das erreichte Erfolgsergebnis und kann darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum weiteren Attachmentgewinn bringen. Abrechnungshinweise und ein kleiner Workshop runden den Vortrag ab.

14:45 Uhr

bis 18:00 Uhr

Teil 1: Innovativer Start einer Periimplantitis-Therapie: die intra-orale elektrolytische Reinigung der mit Biofilm kontaminierten Implantatoberflächen.
Teil 2: Sofortversorgung, Keramikimplantate, Vitamin D – Modetrends in der dentalen Implantologie oder die Zukunft? Referenten: Dr. Paul Weigl, Universitätszahnklinik Frankfurt
Dr. Markus Sperlich, Dr. Mathias Sperlich, Freiburg
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Referenten: Dr. Paul Weigl, Universitätszahnklinik Frankfurt
Dr. Markus Sperlich, Dr. Mathias Sperlich, Freiburg

Teil 1: 14.45 bis 16.15 Uhr: Referent: Dr. Paul Weigl, Universitätszahnklinik Frankfurt

Die Periimplantitis zerstört das speicheldichte Weichgewebs-Attachment. Der entstehende Biofilm ist bei rauer Implantatoberfläche schwer zu entfernen. Eine regenerative Therapie mit dem Ziel der Re-Osseointegration setzt ein biofilmfreies Implantat voraus. Hierfür eignet sich eine elektrolytische Reinigung – das GalvoSurge®- Verfahren. Der dabei entstehende Wasserstoff löst den Biofilm auch von rauen Implantatoberflächen vollständig ab. Dazu wird das Abutment entfernt und das Implantat kurz mit dem Elektrolyten gespült.

Die anschließende regenerative Therapie zeigt in klinischen Studien eine Re-Osseointegration.

Lernziele:

  • Aktualisierung des Wissens über Mukositis/Periimplantitis
  • Verständnis des Zusammenhangs mit Biofilm kontaminierte raue Implantatoberfläche und Progredienz einer Periimplantitis
  • Kennenlernen des elektrolytischen Reinigungsverfahrens und deren einfache klinische Anwendung zur Entfernung von Biofilm auf Implantaten
  • Selektionskompetenz für Periimplantitis-Patientenfälle mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit von regenerativen Therapien auf der Basis vorab elektrolytisch gereinigter Implantate.

Teil 2: 16.30 bis 18.00 Uhr: Referenten: Dr. Markus Sperlich, Dr. Mathias Sperlich, Freiburg

Die Biologisierung spielt in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens eine Rolle! Auch in der Implantologie wird der Einfluss immer größer. Hier besonders die Bedeutung von Vitamin D. Vitamin D beeinflusst das Immunsystem, nimmt Einfluss auf die Kalzium-Homöostase und hierüber auch auf den Knochenstoffwechsel. Dieser Ansatz ist für die Implantologie so interessant. In der mitteleuropäischen Bevölkerung finden wir heute einen Mangel bei etwa 40 Prozent der Bevölkerung. Wir möchten Ihnen die Grundzüge der Vitamin D Physiologie darlegen und die Bedeutung für die Implantologie herausarbeiten.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Digitale Abformung ist moderne Zahnheilkunde! Einfach, präzise und schnell wie nie zuvor mit Primescan Connect / Primescan AC Referent: Daniel Leier, Spezialist Digitale Lösungen 9 |

Referent: Daniel Leier, Spezialist Digitale Lösungen

Die häufigsten Vorteile, die man mit digitaler Abformung verbindet, sind die schnelle Verarbeitungszeit sowie die Patientenzufriedenheit. Durch Vermeidung der Unannehmlichkeiten, die bei der konventionellen Abformung entstehen können, sowie die kurze Behandlungszeit und schnelle Ergebnisse können die Patientenzufriedenheit bei Jung und Alt maßgeblich verbessern.

Eine schnellere Verarbeitungszeit führt zu schnelleren Durchlaufzeiten und kann die Behandlungszeit positiv beeinflussen. Mit Primescan sind die digitalen Möglichkeiten nahezu endlos. Sie können sich mit Partnerlaboren verbinden, bestehende Workflows optimieren oder ganz einfach neue Workflows integrieren.

Beginnen Sie jetzt, hier ist Ihre Chance. Primescan powered by DS Core ist Ihr idealer Einstieg in die digitale Zahnheilkunde.

Mit DS Core können Sie Ihre unterschiedliche Hardware und Software nahtlos verbinden, und die Zusammenarbeit mit Ihrem Team und Laboren kann wesentlich einfacher werden.

Inhaltlich wird im Workshop der digitale Workflow von Primescan mit Connect SW vorgestellt. Wir bieten jedem Teilnehmer die Möglichkeit, im Hands-On unseren Scanner auszuprobieren.

16:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Planbare Ästhetik auf Zähnen und Implantaten im digitalen Zeitalter Referent: Dr. Florian Göttfert 10 |

Referent: Dr. Florian Göttfert

Dr. Florian Göttfert konzentriert sich auf komplexe ästhetische Restaurationen auf höchstem Niveau unter Verwendung modernster Technologien und unter Anwendung der neuesten chirurgischen Protokolle der modernen Implantologie für ein biologisch orientiertes und ganzheitliches Management des Patienten. Die Behandlung von Patienten mit Implantaten in der ästhetischen Zone erfordert Kenntnisse über Risikoanalyse, Knochenumbau nach der Extraktion, minimalinvasive Chirurgie im digitalen Arbeitsablauf einschließlich der Anwendung von modernem Weich- und Hartgewebe Managementverfahren wie der IDR.

15:30 Uhr

bis 18:00 Uhr

Geldanlage – mit Struktur gegen Inflation Referenten: Frank Haßler, Diplom-Bankbetriebswirt,
Direktor und Fillialleiter Private banking
Sebastian Mauerhan, Betriebswirt (VWA),
Spezialist Portfoliomanagement
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Referenten: Frank Haßler, Diplom-Bankbetriebswirt,
Direktor und Fillialleiter Private banking
Sebastian Mauerhan, Betriebswirt (VWA),
Spezialist Portfoliomanagement

Der Fokus liegt auf einem interaktiven Austausch mit Ihnen und Ihren Fragen.

  • Inflation – Ursache, Entwicklung und Ausblick
  • Vermögensstruktur als Weg zum Erfolg
  • Weltweit Chancen nutzen

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Strukturerhaltende Zahn-Extraktion mittels Piezo-Chirurgie und Socket Preservation mit Blutkonzentraten und Biomaterialien Referent: Dr. Torsten Conrad, Bingen 12 |

Referent: Dr. Torsten Conrad, Bingen

In diesem Workshop unter Leitung von Dr. Torsten Conrad erhalten Sie umfangreiche Gelegenheit, Ihre Fähigkeiten im Bereich der modernen zahnmedizinischen Chirurgie zu erweitern und sich mit innovativen Techniken der Socket Preservation vertraut zu machen. Insbesondere der Einsatz von Blutkonzentraten und Biomaterialien hat sich für ein strukturerhaltendes Vorgehen bei Zahnextraktionen als vorteilhaft erwiesen.

Sie lernen im Workshop die Vorteile der Piezo-Chirurgie in der Zahnmedizin kennen und erlernen Schritt für Schritt deren erfolgreiche Anwendung für einen reibungslosen Ablauf bei der Zahnextraktion. Sie erfahren Wissenswertes über die Socket preservation zum langfristigen Alveolenerhalt, erhalten einen Überblick über die Biomaterialien und deren Eigenschaften sowie den Einsatz von Blutkonzentraten zur verbesserten Regeneration. In einer Live-Demonstration erfolgt die Blutentnahme sowie die Herstellung von plättchenreichem Fibrin und Sticky Bone.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Meine Erfahrungen als Neugründer 2022, mit den digitalen Werkzeugen und Möglichkeiten? Referent: Dr. Thomas Döhler, Reutlingen 13 |

Referent: Dr. Thomas Döhler, Reutlingen

Im Vortrag und Workshop mit gewünschter intensiver Diskussion möchte
Dr. Thomas Döhler interessant die heutigen Möglichkeiten der Digitalisierung in der modernen Praxis aufzeigen.

Prothetisch, chirurgisch und implantologisch!

Er zeigt umfangreiche minimalinvasive Lösungen wie auch aufwändige, umfassende implantologische Vollversorgungen. Der Digitale Workflow, in Verbindung mit zukunftsfähigen Implantat-Systemen. Seine Erfahrung mit der Auswahl der unter- schiedlichsten Werkzeugen, Geräten und vor allem die Hilfestellung der Industrie? Er beschäftigt sich mit den Fragen sehr kritisch und versucht den Teilnehmenden hilfreiche Tipps und Erfahrungen zu geben.

Fragen wie: Wieviel digitale Leistung macht Sinn im Praxisalltag? Was hat sich nach kurzer Zeit bestens bewährt und wäre für ihn nicht mehr wegzudenken?

Analog vs. Digital im Praxisalltag und Praxislabor. Schnittstellen ins Praxislabor oder gewerbliche Labor. Das sind die Themen, die er mit den KollegenInnen besprechen möchte.

ab 18:00 Uhr

get together

Foyer Confertainment-Centers

Wir laden Sie herzlich zum „get together“ anlässlich der 48. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte am Donnerstag, 11. April 2024, ab 18.00 Uhr, in das Foyer des Confertainment-Centers des Europa-Parks Rust ein. Die großen Erfolge der letzten Jahre wollen wir wiederholen!

Bitte seien Sie unser Gast und genießen Sie ein geselliges Miteinander in entspannender und inspirierender Umgebung. Plaudern und fachsimpeln Sie, tauschen Sie Meinungen und Erfahrungen mit Kolleg/innen, Zahnmedizinischen Fachangestellten und Mitarbeiter/innen der Dentalindustrie aus.

Ein Buffet zur Stärkung nach bzw. vor einem erfolgreichen Kongresstag steht für Sie bereit. Für den musikalischen Hintergrund sorgen DJ Steven Tingling, Sängerin Viktoria und Oleg Jakushov mit seinem Saxophon.

Eintritt, Imbiss und Getränke sind frei.

Die Dentalausstellung ist für Sie den ganzen Abend geöffnet, nutzen Sie diese Gelegenheit!

Wir freuen uns auf Sie und auf einen Abend mit vielen anregenden Gesprächen.

Wissenschaftliche Vorträge

Freitag, 12. April 2024

09:00 Uhr

bis 09:15 Uhr

Eröffnung der Fortbildungstagung

09:15 Uhr

bis 09:45 Uhr

Weichgewebsmanagement in der Implantologie – Gestaltung des Emergenzprofils und individuelle Gingivaformer Dr. Dr. Nils Weyer, Esslingen

Dr. Dr. Nils Weyer
Dr. Dr. Nils Weyer Esslingen
Curriculum Vitae

Die ästhetischen Ansprüche unserer Patienten steigen kontinuierlich an. Neben ange- messenem Management des Hartgewebes und einer prothetisch orientierten Positio- nierung der Implantate ist eine gute Vorbereitung des Weichgewebes in der ästheti- schen Zone erforderlich. Hierbei kommt der Ausgestaltung des Emergenzprofils eine besondere Bedeutung zu. Nur mit einem korrekt ausgeformten Emergenzprofil wird die implantatgetragene Restauration sowohl ästhetisch als auf funktionell erfolgreich sein. Es ist üblich, eine Freilegung mit einem vorgefertigten Gingivaformer durchzu- führen. Die Formgebung des Emergenzprofils erfolgt dann durch den Zahnersatz, oft in mehreren Schritten unter aktivem Druck auf das umliegende Weichgewebe.

Im Gegensatz dazu kann durch den Einsatz individuell gefertigter Gingivaformer eine Ausformung und Erhaltung des Weichgewebes mit vergleichsweise geringem Aufwand erreicht werden. Unter Verwendung eines passenden individuellen Abformpfostens kann die zahntechnische Übertragung des erzielten Emergenzprofils erzielt werden.

09:45 Uhr

bis 10:15 Uhr

Sedierung bei oralchirurgischen Eingriffen – ein praxistaugliches Konzept Dr. Kai Höckl, Bad Krozingen

Dr. Kai Höckl
Dr. Kai Höckl Bad Krozingen
Curriculum Vitae

Sedationsverfahren spielen in der Zahnmedizin eine immer größere Rolle und sind für die Durchführung umfangreicher oralchirurgischer Operationen kaum noch verzichtbar. Sie dienen dem Abbau von Angst und Stress des Patienten und sind so die ideale Er- gänzung zu einer effektiven Schmerzausschaltung durch Lokalanästhesie. Dadurch können gerade umfangreiche oralchirurgische Sanierungen auch bei Patienten mit geringerer Compliance oder bestehender Zahnarztphobie in einem ambulanten Setting und unter Umgehung einer Vollnarkose durchgeführt werden.

In Anlehnung an die Empfehlung der Bundeszahnärztekammer in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Oralchirurgen und der Deutschen Gesellschaft für dentale Sedierung werden Theorie und Praxisbeispiele von Sedationsmaßnahmen dargestellt.

10:15 Uhr

bis 10:45 Uhr

16 Jahre schablonengeführte Implantation in der klinischen Routine Prof. Dr. Dr. Alexander Schramm, Ulm

Prof. Dr. Dr. Alexander Schramm
Prof. Dr. Dr. Alexander Schramm Ulm
Curriculum Vitae

Die dreidimensionale Implantatinsertion hat in den letzten Jahren in Form der prä- operativen Planung auf der Basis von Standard-CT-Datensätzen oder Digitaler Volu- mentomographie zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die dreidimensional geführte Umsetzung der Implantatinsertion am Patienten jedoch hat nicht in gleicher Häufigkeit zugenommen, da hier ungleich mehr logistische Arbeit investiert werden muss, welche im Praxisalltag häufig schwer zu leisten ist. An der Autorenklinik wird seit 16 Jahren routinehaft eine schablonengeführte Implantation an bisher über 3000 Patientenfällen erfolgreich eingesetzt. Vorgestellt wird die Historie der navigierten Implantologie von den eigenen ersten Anfängen im letzten Jahrtausend bis hin zu modernen volldigitalen Systemabläufen aktuell. Es werden die unterschiedlichen Methoden und deren klini- sche Anwendung bei allen Arten der oralen Implantologie demonstriert. Insbesondere aufgrund der Aus- und Weiterbildungstätigkeiten in der Autorenklinik hat sich die schablo- nengeführte Implantatinsertion in der klinischen Routine bei der Versorgung unserer Patienten durchgesetzt.

10:45 Uhr

bis 11:30 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

11:30 Uhr

bis 12:30 Uhr

Festvortrag Wie weiter – Nachdenken über Deutschland Dr. Gregor Gysi, MdB, Berlin

Dr. Gregor Gysi, MdB
Dr. Gregor Gysi, MdB Berlin
Curriculum Vitae

Russlands Krieg gegen die Ukraine, die fortschreitende Klimakrise mit dem daraus resultierenden Druck auf eine rasche Dekarbonisierung der Wirtschaft, die Entwicklung zu einer multipolaren Weltordnung und eine hohe Inflationsrate stellen grundlegende Fragen an die Politik, bei denen sich die Bundesregierung zunehmend überfordert zeigt. Wie kann das Land mit einer zukunftsorientierten Politik den Herausforderungen in einer globalisierten Welt begegnen, den sozialen Zusammenhalt bewahren und zu internationalen Beziehungen beitragen, die auf der Basis des Völkerrechts und nicht auf dem Recht des Stärkeren beruhen? Gregor Gysi über eine Zeitenwende, in der Deutschland neue Antworten braucht.

11:30 Uhr

bis 12:30 Uhr

Mitgliederversammlung des Landesverbandes Baden-Württemberg des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen Dr. Manuel Troßbach, Heilbronn

Dr. Manuel Troßbach, Heilbronn
Curriculum Vitae

12:30 Uhr

bis 14:00 Uhr

Mittagspause / Besuch der Dentalausstellung

14:00 Uhr

bis 14:30 Uhr

Neurophysiologische Veränderungen in der Mund-, Kiefer- und Gesichtsregion Dr. Amely Hartmann, Filderstadt

Dr. Amely Hartmann
Dr. Amely Hartmann Filderstadt
Curriculum Vitae

Chirurgische Eingriffe und zahnärztliche Interventionen in der Mund-, Kiefer-, und Ge- sichtsregion können zu Traumatisierungen der sensorischen Nerven wie des N. alveo- laris inferior oder des N. lingualis führen. Als Folgen können neurophysiologische Veränderungen des innervierten Areals resultieren. Diese können passager oder per- sistierend sein. Klinisches Leitsymptom ist die Anästhesie. Wird nicht schon intra ope- rationem eine Durchtrennung eines Nervens deutlich, so wird die Sensibilitätsstörung erst im Zuge der postoperativen Kontrolle erkannt. Die symptomatischen Patientinnen und Patienten berichten von signifikanten Beeinträchtigungen in der Lebensqualität, Auswirkungen auf ihr soziales Umfeld und berufliche Einschränkungen bis hin zur Berufsunfähigkeit. Für die Behandelnden rücken neben den ethischen Verpflichtun- gen rechtliche Fragestellungen in den Fokus; dies gilt vor allem für elektive Eingriffe wie Implantationen.

Im Vortrag soll diskutiert werden wie Nervtraumatisierungen im Praxisalltag vermieden werden können und welche Eingriffe diese potenziell begünstigen. Es wird ein struk- turiertes Vorgehen bei der neurophysiologischen Diagnostik beschrieben sowie eine adäquate Patientenselektion im Vorfeld. Grundsätze zum „sicheren“ Implantieren sollen aufgezeigt und bei Betroffenheit Therapieoptionen dargestellt werden. Hierbei wird über neuere Ansätze wie die low level laser Therapie bis hin zur Nervrekonstruktion berichtet.

14:30 Uhr

bis 15:00 Uhr

Knochenregenerationsverfahren – Ist autologer Knochen noch der Goldstandard oder gibt es Alternativen? Prof. Dr. (apl) Christian Mertens, Heidelberg

Prof. Dr. (apl) Christian Mertens
Prof. Dr. (apl) Christian Mertens Heidelberg
Curriculum Vitae

Kieferkammatrophie und Kieferkammdefekte sind klinische Herausforderungen in der Implantologie. Diese Zustände können durch verschiedene Faktoren wie Resorption nach Zahnverlust, Parodontalerkrankungen oder Traumata verursacht werden und führen zu erheblichen funktionellen und ästhetischen Beeinträchtigungen. In diesem Vortrag werden verschiedene Knochenaufbauverfahren zur Behandlung von Kiefer- kammatrophie und Kieferkammdefekten besprochen.

Die Wahl des geeigneten Augmentationsverfahrens sollte jedoch individuell auf den Patienten abgestimmt werden, wobei Faktoren wie Schweregrad und Morphologie des Defekts, anatomische Gegebenheiten und allgemeinmedizinische Aspekte be- rücksichtigt werden sollten.

Auch bei der Wahl des Augmentationsmaterials stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, wie autologe Knochentransplantate, allogene, xenogene und synthetische Knochenersatzmaterialien, sowie Kombinationen.

Autologe Knochentransplantationen gelten aufgrund ihrer hohen Erfolgsquote, schnel- len Einheilung und geringen Komplikationsrate als Goldstandard. Sie sind jedoch in- vasiver und erfordern oft eine zweite Operationsstelle zur Entnahme des Knochens. Sie stellen eine erfolgversprechende Option für die Behandlung von Alveolarkam- matrophien und Alveolarkammdefekten dar, insbesondere bei komplexeren Defekten. Speziell der retromolar entnommene Knochen ist in der klinischen Routine eine gute Option zur Entnahme von autologem Knochen mit vertretbarer Morbidität.

Es werden der aktuelle Stand der Wissenschaft zum Thema Hartgewebsregeneration, praxisrelevante Behandlungsalgorithmen und klinischen Fällen vorgestellt. Darüber hinaus werden Faktoren erörtert, die die Entscheidungsfindung beeinflussen.

15:30 Uhr

bis 15:45 Uhr

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6. Spezialpodium Oralchirurgie

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