1. Spezialpodium Zahntechnik

1. Spezialpodium Zahntechnik

Samstag, 14. April 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Ich freue mich sehr, Sie zum ersten Spezialpodium Zahntechnik in Kooperation mit der Bezirkszahnärztekammer Freiburg einladen zu dürfen. 

Zahnärztinnen und Zahnärzte, Oralchirurgen, Kieferorthopäden, Zahnmedizinische Fachangestellte und jetzt auch die Zahntechniker treffen sich zum ersten Mal im Europa-Park Rust zu einer gemeinsamen Fortbildung. Damit dokumentieren alle Berufsgruppen auch nach außen, was im täglichen Miteinander gelebt wird. Besonders in der präimplantologischen Planungsphase ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Medizin und Technik unerlässlich. 

Wir haben Ihnen zu diesen Themen ein attraktives, hochaktuelles Programm mit namenhaften Referenten zusammengestellt. Die Zeitfenster der Vorträge sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass sich in den Vortragspausen ausreichend Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch bietet. Weiterhin stellen Ihnen ca. 55 Aussteller im Rahmen der, in die Veranstaltung integrierten Dentalmesse, ihre neuesten technischen Entwicklungen vor. 

Wer arbeitet muss sich auch erholen. Nach Ende unserer Veranstaltung können Sie dies unmittelbar durch den Besuch des Europa-Parks in die Tat umsetzen. Wir halten für Sie Eintrittskarten zum ermäßigten Preis vor. 

Sind Sie dabei?
Ich freue mich im Namen der insider-innung Sie in Rust begrüßen zu dürfen. 

ZTM Harald Prieß
Obermeister

Programm

1. Spezialpodium Zahntechnik

Wissenschaftliche Vorträge

Samstag, 14. April 2018

08:45 Uhr

bis 09:00 Uhr

Obermeister H. Prieß, Eröffnung 1. Spezialpodium Zahntechnik Grußwort der Bezirkszahnärztekammer Freiburg

Obermeister H. Prieß
Curriculum Vitae

09:00 Uhr

bis 09:45 Uhr

ZTM Volker Weber, Aachen Implantatprothetik gestern und heute

ZTM Volker Weber
ZTM Volker Weber Aachen
Curriculum Vitae

Zu Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrtausends waren Implantatversorgungen in deutschen Dentallaboren noch eher die Ausnahme. Das Phänomen der Osseointegration wurde zwar bereits 1966 von Professor Brånemark beschrieben, trotzdem stand zunächst genau dieses knöcherne Einwachsen der Implantatmaterialien, vor allem unter dem Aspekt der kaufunktionellen Belastung im Mittelpunkt des Interesses. Die damals verwendeten Implantatsysteme und die medizinischen Indikationen ließen nur einen eng begrenzten Einsatz von Dentalimplantaten zu. Hauptaugenmerk war somit zunächst die Fixierung von Zahnersatz in Bereichen, die durch fortgeschrittene Atrophie auf konventionelle Weise prothetisch schwierig zu versorgen waren. Die Entscheidung über die anzufertigende prothetische Versorgung war häufig durch die verfügbaren Prothetikkomponenten limitiert. Aufgrund der positiven Erfahrungen in Bezug auf die Osseointegration wurden in den folgenden Jahren die Forschungen bezüglich der hart- und weichgeweblichen Verhaltensweisen verstärkt und die chirurgischen Vorgehensweisen standardisiert und optimiert. In Kombination mit der Weiterentwicklung des Implantatdesigns hin zu zweiteiligen Schraubenimplantaten konnte der Indikationsbereich schrittweise erweitert werden. Mit diesem Fortschritt einhergehend wurden auch die prothetischen Komponenten stetig weiterentwickelt um den klinischen Anforderungen gerecht zu werden. Neben gegossenen Steg- und Brückenkonstruktionen, mit denen bereits sehr gute Ergebnisse erzielt wurden, konnten nun im Bereich der herausnehmbaren Prothetik in Abhängigkeit von der patientenspezifischen Situation auch Teleskope angefertigt werden. Auch indus­triell hergestellte Verbindungselemente wie Magnete, Kugelköpfe oder Locatoren konnten jetzt verwendet werden. Mit dem Einzug der CAD – CAM Technik und den nun bearbeitbaren Metallen und Keramikmaterialien wurde es dann im Laufe verschiedener Soft- und Hardwaregenerationen möglich, einfache aber zunehmend auch komplexe Suprakonstruktionen digital zu designen und über entsprechende Fertigungsprozesse herzustellen. 

09:45 Uhr

bis 10:30 Uhr

ZTM Christian Müller, Freiburg Neues vom implantatprothetischen Troubleshooting

ZTM Christian Müller
ZTM Christian Müller Freiburg
Curriculum Vitae

Das Team Zahnarzt-Zahntechniker ist nicht nur bei der Anfertigung von Suprakonstruktionen auf Implantaten gefordert, sondern oft nach vielen Jahren Tragezeit der prothetischen Versorgung, wenn Probleme mit der Suprastruktur auftreten. Schon in der präimplantologischen Planungsphase ist eine enge Zusammenarbeit notwendig. Erst recht aber, wenn nach vielen Jahren die Suprastrukturen versagen. Hier beginnt oft eine mühsame Suche nach Ersatzteilen. In vielen Fällen sind die Hersteller nicht mehr am Markt. Dann sind Kreativität und Improvisationstalent des Teams Zahnarzt-Zahntechniker in hohem Maße gefordert, um für die Patienten eine Lösung zu nden. Nach langer Tragezeit kann also eine Neuanfertigung von Suprastrukturen auf erfolgreichen Langzeitimplantaten notwendig sein. Und hier beginnt oftmals das implantatprothetische Troubleshooting. 

10:30 Uhr

bis 11:15 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

11:15 Uhr

bis 12:00 Uhr

ZTM Stephan Röben, Freiburg Die digitale Wertschöpfungskette in der Zahntechnik – state of the art –

ZTM Stephan Röben
ZTM Stephan Röben Freiburg
Curriculum Vitae

Am Puls der Zeit in einem modernen Dentallabor. Entdecken Sie, wie durch das perfekte Zusammenspiel von chirurgischer Praxis und Dentallabor dank der Integration moderner Technologien, wie z.B. navigierte Implantation, Intraoral-Scanner, CAM oder 3-D Druck sowohl die Vorhersagbarkeit der Ergebnisse, als auch die Zusammenarbeit deutlich verbessert wird. Die Digitalisierung bietet in Zahnheilkunde und Zahntechnik nahezu täglich eine Fülle neuer Perspektiven und Möglichkeiten. Anhand von konkreten Beispielen wird Ihnen aufgezeigt, welche Möglichkeiten sich im Team zwischen Zahnarzt und Dentallabor dadurch ergeben können.

12:00 Uhr

bis 12:45 Uhr

ZTM Johannes Storch, Konstanz Die Mañana-Kompetenz – auch Powermenschen brauchen Pause

ZTM Johannes Storch
ZTM Johannes Storch Konstanz
Curriculum Vitae

Nach zehn Stunden im Büro noch Unterlagen in der Tasche, zu Hause eine wartende Familie, die Mailbox schon wieder voll und nicht mal nachts das Gefühl, alles erledigt zu haben? Als Ausgleich versuchen wir Work-Life-Balance: montags Yoga, mittwochs Familienabend und freitags Sex. Wir machen scheinbar alles richtig. Wir sind erfolgreich und durchorganisiert. Job, Familie und Freizeit bringen wir unter einen Hut – und fühlen uns trotzdem manchmal seltsam leer und erschöpft. 

Anhand neuer Erkenntnisse aus Medizin und Psychologie zeigt Johannes Storch auf liebevoll-amüsante Weise: Nicht auf die perfekte Alltagsplanung kommt es an. Work-Life-Balance kann zur Falle werden, wenn sie uns zwingt, noch mehr gesunde und sinnvolle Dinge in unseren ohnehin schon übervollen Terminkalender zu packen. Damit muss Schluss sein, sagt Johannes Storch. Wir müssen etwas Anderes lernen: Locker lassen und wieder spüren, was wir wirklich brauchen. Die Mañana-Kompetenz ist die Kompetenz der Zukunft – für ein erfülltes und zufriedenes Leben. 

12:45 Uhr

bis 13:00 Uhr

Abschließende Worte

Tagungsbroschüre

1. Spezialpodium Zahntechnik

Sponsoren

Wir danken unseren Sponsoren für die großzügige Unterstützung