49. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte

49. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte

Von der Zahnheilkunde zur Oralmedizin

Donnerstag, 08. Mai 2025 - Samstag, 10. Mai 2025

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

herzlich willkommen zur 49. Jahrestagung der Südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die dieses Mal unter dem Themenschwerpunkt „Von der Zahnheilkunde zur Oralmedizin“ stattfindet. In einem Impulspapier mit Beiträgen aus Wissenschaft, Berufspolitik und Praxis mit dem Titel „Orale Medizin – Die Zukunft der Zahnmedizin“ vom März 2024 wurde formuliert: „Wir befinden uns in einer historischen Phase des Wandels der Zahnmedizin, von einem mechanistisch funktionalen und kurativen Weltbild hin zu einer Oralmedizin, die die biologischen Zusammenhänge zwischen lokaler und systemischer Gesundheit mit ihren Wechselbeziehungen zum Gesamtorganismus in den Fokus stellt. Diese Betrachtungsweise des oralen Systems als wichtige Verteidigungslinie unseres Immunsystems bezieht die zahnmedizinische Prävention, die Diagnostik und die Therapie von Erkrankungen orofazialer Strukturen und oraler Manifestationen von lokalen und systemischen Erkrankungen mit ein.“

Die Orale Medizin spielt also eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten. Auch Fortbildungsveranstaltungen sollten diesem Paradigmenwechsel von der Zahnheilkunde hin zur Oralen Medizin widerspiegeln. Wir sind überzeugt davon, dass die Vorträge der diesjährigen Fortbildungstagung dazu beitragen werden, das Wissen und das Verständnis im Bereich Orale Medizin zu vertiefen und zu erweitern.

In diesen Rahmen passt auch der Festvortrag des weltweit anerkannten Kriminalpsychologen und Fallanalytikers Prof. Dr. Thomas Müller. Es geht dabei um vorausschauendes Denken, die Antizipation der zukünftigen Herausforderungen und Krisen, das Vorbereiten auf das Mögliche und auch auf das Unmögliche.

Wir gehen davon aus, dass Sie auch dieses Mal von der Dentalausstellung und dem Rahmenprogramm begeistert sein werden.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen spannenden und erfolgreichen Südbadischen Zahnärztetag mit vielen neuen Erkenntnissen, die sich gut in den Praxisalltag einbauen lassen.

Dr. Norbert Struß

Dr. Georg Bach

Prof. Dr. Elmar Hellwig

 

 

Dr. Helen Schultz

 

Martin Jablonka

 

 

Programm

49. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte

Seminar

Donnerstag, 08. Mai 2025

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Notfallseminar für das Praxisteam – „Management und Versorgung medizinischer Notfälle in der Zahnarztpraxis“ Reimund Andlauer und Team

Reimund Andlauer und Team
Reimund Andlauer und Team
Curriculum Vitae

Notfallseminar für das Praxisteam

Management und Versorgung medizinischer Notfälle in der Zahnarztpraxis

„Kommen Sie schnell, ein Notfall!!!!!“
Referent: Reimund Andlauer und Team

Älter werdende und somit auch immer häufiger auftretende Risikopatienten unterziehen sich längeren zahnärztlichen Behandlungen. Zu einer Notfallsituation kann es schon morgen kommen – Notfälle kündigen sich nicht an.

In diesem halbtägigen Seminar werden die Teilnehmer auf genau diese Situation vorbereitet. Abläufe, Teammanagement und der richtige Einsatz Ihres Notfallequipments werden vermittelt. In der Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes werden Sie die Vitalparameter des Notfallpatienten adäquat sichern können.

Inhalt:

  • Grundlagen und Struktur für die qualifizierte und professionelle Versorgung von medizinischen Notfällen in der Zahnarztpraxis
  • Notfallsituationen erkennen und richtig einschätzen
  • Grundlagen der Patientenversorgung (Lagerung, Sauerstoff…)
  • Teammanagement bei Notfällen
  • Atem- und Kreislaufmanagement
  • Cardio-Pulmonale-Reanimation (nach den neuesten Guidelines)
  • Umgang mit der vorhandenen Notfallausrüstung

Sie haben die Möglichkeit, Ihren Notfallkoffer zum Seminar mitzubringen und durch den Referenten kontrollieren zu lassen.

Sie erhalten 5 Fortbildungspunkte

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Praxisbegehungen in den Bereichen „Arbeitsschutz, Infektionsschutz/Hygiene, Medizinprodukte-Aufbereitung und Röntgen/Strahlenschutz (DVT)“ – Keine Panik, gute Vorbereitung und Fokus auf das Wesentliche! Marco Wagner, Stuttgart

Marco Wagner
Marco Wagner Stuttgart
Curriculum Vitae

Die Zielgruppe dieses Seminars ist das gesamte Praxisteam mit einem bereits vorhandenen Grundwissen im Arbeitsschutz (BuS-Dienst), der Hygienemaßnahmen, der Medizinprodukte-Aufbereitung und im Röntgen/Strahlenschutz in einer Zahnarztpraxis. Folgende Seminarinhalte warten beispielhaft auf Sie:

Arbeitsschutz (BuS-Dienst):

Rechtliche Vorgaben | Betriebsärztliche und Sicherheitstechnische Betreuungsformen (BuS-Dienst) | Gefährdungsbeurteilungen | Arbeitsschutzmanagement anhand folgender Fachthemen: Abfallentsorgung, Arbeitsmedizinische Vorsorge, Arbeitsunfall/Versicherungsschutz, Biostoffe, Brandschutz, Ergonomie, Erste-Hilfe-Organisation, Gefahrstoffe, Laser, Jugendarbeitsschutz und Mutterschutz, Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Prüfpflichten, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung und Mitarbeiter-Unterweisung

Infektionsschutz/Hygiene:

Rechtliche Vorgaben | Qualitätssicherung (Hygienedokumente) | Handwaschplätze und Händehygiene | Personalumkleide inklusive Praxiswäsche | Behandlungsräume und Praxislabor | Anmeldung/Rezeption und Wartezimmer | Arzneimittel | Reinigung und Desinfektion von Flächen | Praxis-/Unterhaltsreinigung | Trinkwasserverordnung

Medizinprodukte-Aufbereitung:

Rechtliche Vorgaben | Qualitätssicherung (Aufbereitungsdokumente) | Aufbereitungsangaben der Medizinprodukte-Hersteller | Anforderungen an die Sachkenntnis für das Aufbereitungspersonal | Räumliche Anforderungen an die Medizinprodukte-Aufbereitung und Bereichstrennung | Aufbereitungsgeräte und deren Routineprüfungen | Spezialbereiche der Medizinprodukte-Aufbereitung | Behandlungseinheiten: Hygiene- und Wasser-Management

Röntgen/Strahlenschutz (DVT):

Rechtliche Vorgaben | Vorstellung der Checkliste für die DVT-Strahlenschutz-Begehung | Vorstellung des Fragen- und Antwortkatalogs (FAQ) zur DVT-Strahlenschutz-Begehung

Sie erhalten 5 Fortbildungspunkte

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Zahnersatz im Rampenlicht – Vertrautes neu entdecken! Dzenet Saljihi, Freiburg

Dzenet Saljihi
Dzenet Saljihi Freiburg
Curriculum Vitae

Referentin:
Dzenet Saljihi, GOZ-Referat der BZK Freiburg

Sie möchten Ihre Kenntnisse in der Abrechnung von Zahnersatz in all ihren Möglichkeiten weiter vertiefen bzw. auffrischen? Dann ist dieses Seminar genau richtig.

Ziel des Kurses ist es, die privatzahnärztliche Abrechnung prothetischer Fälle sicher umzusetzen und weitere Abrechnungsmöglichkeiten zu nutzen um ein angemessenes zahnärztliches Honorar zu erhalten.

  • Allgemeine Grundlagen
  • Herausnehmbarer Zahnersatz
  • Festsitzender Zahnersatz
  • Suprakonstruktion
  • Reparaturen
  • CAD/CAM
  • Häufige Erstattungsprobleme

Sie erhalten 5 Fortbildungspunkte

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Seminar für Studierende und junge Zahnärztinnen/Zahnärzte Christian Zirkel, Karlsruhe Heiko Eisele, Stuttgart

Christian Zirkel
Christian Zirkel Karlsruhe
Curriculum Vitae
Heiko Eisele
Heiko Eisele Stuttgart
Curriculum Vitae

How to…. der Weg in die eigene Zahnarztpraxis

Für viele Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner schon im Studium klar, für einige spätestens nach der Vorbereitungszeit: Die zahnärztliche Tätigkeit in der eigenen Praxis.

Mit dem Entschluss hierzu fängt bei vielen aber das Nachfragen und Überlegen über den richtigen Weg zur bestmöglichen Zielerreichung an. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollen wir einen möglichen roten Faden zur Vorgehensweise und Vorbereitung auf die eigene Niederlassung aufzeigen und gemeinsam über mögliche vorgeschobene Hemmnisse sprechen. Zudem erhalten die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Überblick über die Rahmenbedingungen, die für den Betrieb einer zahnärztlichen Praxis notwendig sind.

Im Vortrag gehen wir gemeinsam (– Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung in Baden-Württemberg –) mit Ihnen den Weg vom Entschluss bis zu Praxiseröffnung durch:

  • Was sind die einzelnen Meilensteine?
  • In welcher Reihenfolge gehe ich am Besten vor?
  • Was ist bei den einzelnen Meilensteinen zu erledigen?
  • Wo unterstützen mich Kammer und KZV?
  • Was sind Dos and Don’ts auf dem Weg in die Selbständigkeit?

Pre-Congress

Donnerstag, 08. Mai 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

interaktive und praxisnahe Fortbildung in kleinen Gruppen wird von vielen Kollegen als Alternative oder zusätzliches Angebot der Fortbildung sehr geschätzt.

Auch in diesem Jahr bieten wir daher wieder die Möglichkeit der Teilnahme am Pre-Congress, der am Vorabend der 49. Jahrestagung stattfindet.

Wir konnten drei GOLD-Sponsoren und zehn SILBER-Sponsoren für dreizehn interessante Fortbildungen gewinnen. Dank großzügiger Unterstützung ist die Teilnahme an diesen Fortbildungen für interessierte und angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 49. Jahrestagung gebührenfrei.

Sie erhalten jeweils 4 Fortbildungspunkte.

Wir werden Sie ca. 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn darüber informieren, in welchem Raum der Pre-Congress stattfindet, für den Sie sich angemeldet haben.

Der Pre-Congress mit anschließendem get together findet am Donnerstag, 08. Mai 2025 statt. Die Dentalausstellung ist ab 18.00 Uhr für Sie geöffnet.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Fortbildung.

14:30 Uhr

bis 18:00 Uhr

Fluorid in der Zahnmedizin – Ein 360°-Portrait Referenten:
1. Teil: Priv.-Doz. Dr. med. dent. Konstantin J. Scholz, Oberarzt Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie
2.Teil: Dr. Karolin Aulwurm, Senior Education Manager, CP GABA
3.Teil: DH Heidi Zisterer, Mahlstetten
4. Versuchsmanagement: Dr. Anna Maria Schmidt, Senior Scientific Affairs Manager,CP GABA
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Referenten:
1. Teil: Priv.-Doz. Dr. med. dent. Konstantin J. Scholz, Oberarzt Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie
2.Teil: Dr. Karolin Aulwurm, Senior Education Manager, CP GABA
3.Teil: DH Heidi Zisterer, Mahlstetten
4. Versuchsmanagement: Dr. Anna Maria Schmidt, Senior Scientific Affairs Manager,CP GABA

In diesem CP GABA-Workshop wird Fluorid ganz genau unter die Lupe genommen. Vertiefen Sie in drei Abschnitten Ihr Wissen zur Wirkweise und Effektivität des nachweislich karies-präventiven Minerals. Zunächst wird PD Dr. med.dent. Konstantin Scholz von der Universität Freiburg einen Überblick zur aktuellen studienbasierten Fluoridwirkung geben. Danach erhalten Sie einen näheren Einblick in das Fluoridierungsportfolio von CP GABA. Und schließlich geht es dann direkt in die praktische Anwendung durch Erläuterungen und Demos von Dentalhygienikerin Heidi Zisterer (DGDH-Preisträgerin) – mit Tricks und Kniffen im Umgang mit dem Patienten inklusive.

Abgerundet wird der Workshop für alle Experimentierfreudigen mit kurzweiligen Versuchen rund um die Fluoridierung.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und einen gemeinsamen Austausch.

Ihre CP GABA-Ansprechpartnerinnen vor Ort
Dr. Karolin Aulwurm und Dr. Anna Maria Schmidt

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Die privatzahnärztliche Abrechnung am Zahn der Zeit Referentin: Stefanie Schneider
Leiterin des DZR Kompetenzcenters und Fachreferats GOZ/GOÄ/BEMA
beim Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrum
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Referentin: Stefanie Schneider
Leiterin des DZR Kompetenzcenters und Fachreferats GOZ/GOÄ/BEMA
beim Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrum

Der Punktwert im GOZ-System ist seit Jahrzehnten nicht angepasst worden. Dies führt dazu, dass oft die Vergütung in den zahnärztlichen Praxen nicht mit den gestiegenen Kosten oder der allgemeinen Inflation Schritt hält, besonders im Vergleich zum BEMASystem.

Um die finanzielle Belastung der Praxis zu mindern und um sicherzustellen, dass Patienten weiterhin Zugang zu qualitativ hochwertiger zahnärztlicher Versorgung Zugang haben, muss die Vergütung zwingend leistungsgerecht gestaltet werden.

Entscheiden Sie sich für ein leistungsgerechtes Honorar in nicht unerheblicher Höhe.

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

„and the Praxis-Oscar goes to“: Drama, Komödie, Team und Neubeginn Referentin: Doreen Hempel, ZMV, Mimikresonanz® Trainerin, Emotionscoacherin 3 |

Referentin: Doreen Hempel, ZMV, Mimikresonanz® Trainerin, Emotionscoacherin

Was war das für eine Reaktion gerade? Was denken wohl die Kollegen über mich? Gibt es einen Einwand, der nicht ausgesprochen wird?

Solch eine oder ähnliche Fragen hat sich wahrscheinlich jeder schon einmal gestellt Denn Brüche in der Kommunikation und Mitarbeiterführung sind kostspielig.

Ein schlechtes Arbeitsklima ist einer der meistgenannten Gründe für mangelnde Leistungsbereitschaft, Krankheit und Kündigung.

Wer möchte nicht mal hinter die Fassade schauen und wissen, was in den Köpfen anderer Menschen vorgeht. Was ist der Unterschied zwischen heißem und kaltem Ärger und wie können wir geschickt aus Dramen aussteigen.

Lassen Sie sich in den Workshop aus Business Profiling, Mimikresonanz und NLP in die Welt hinter die Kulissen entführen.

15:30 Uhr

bis 18:00 Uhr

Mitarbeiterführung mit Biss: Die wesentlichen Grundlagen und Führungstechniken für eine erfolgreiche Zahnarztpraxis Referent: Holger Salm, Geschäftsführer BCA konzept GmbH, Systemischer Coach 4 |

Referent: Holger Salm, Geschäftsführer BCA konzept GmbH, Systemischer Coach

Ein effektives Praxisteam bildet das Herzstück eines erfolgreichen Praxismanagements. Es entlastet den Behandler, fördert gegenseitige Unterstützung und trägt dazu bei, den Krankenstand zu minimieren sowie kostspielige Personalwechsel zu verhindern. Ein respektvolles und freundliches Miteinander im Team führt nicht nur zu weniger Fehlern, sondern steigert auch die Qualität der Arbeit, was wiederum zu zufriedeneren Patienten führt. In einer Zeit, in der der Mangel an qualifiziertem Personal zunimmt, wird ein gut eingespieltes Praxisteam zu einem entscheidenden Kapital für den Erfolg der Praxis. Es fungiert nicht nur als effektives Marketinginstrument, sondern beeinflusst auch maßgeblich die Attraktivität der Praxis für Fachkräfte. Daher ist es von zentraler Bedeutung, in ein gut koordiniertes und motiviertes Praxisteam zu investieren, um langfristigen Erfolg und eine hohe Patientenzufrieden- heit sicherzustellen.

 

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Der Hygiene Rollercoaster: Eine Fahrt zum optimalen Hygienestandard Referentin: Angela Lemke, Medizinprodukteberaterin 5 |

Referentin: Angela Lemke, Medizinprodukteberaterin

Hygienemaßnahmen implementieren, Infektionsrisiken minimieren, einen sauberen und vor allem sicheren Arbeitsplatz für Personal und Patienten gewährleisten, ist eines der zentralen Themen im Praxisalltag. Anhand von praxisnahen Beispielen wird Ihnen unsere Spezialistin Empfehlungen aufzeigen, welche Sie optimal auf die aktuellen Herausforderungen in Ihrer Praxis vorbereiten um hierdurch den höchsten Standard in Sachen Hygiene einzuhalten.

Zusätzlich werden folgende Schwerpunkte behandelt:

  1. Infektionsprävention
  2. Aerosolmanagement
  3. Rechtliche Bestimmungen und Vorschriften
  4. Desinfektionsmittel und deren Wirksamkeit
  5. Einstufung von Medizinprodukten
  6. Aufbereitung von Instrumenten (Hygienekette)
  7. Soll-Ist-Vergleich nach dem Desinfektions- und Reinigungsplan

Erleben Sie mit uns zusammen die aufregende Fahrt im Hygiene Rollercoaster.

16:30 Uhr

bis 18:00 Uhr

Professionelle Materialverwaltung in der modernen Praxis Referenten: Laura Zahn und Hagop Celikel 6 |

Referenten: Laura Zahn und Hagop Celikel

Laura Zahn und Hagop Celikel vermitteln wichtige Grundlagen der Materialverwaltung und erklären, welche Möglichkeiten Praxen haben, diesen Bereich zu strukturieren und gemeinsam im Team erfolgreich zu optimieren. Im Rahmen des Vortrages werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt: Trends und Prognosen, Einkaufsstrategie, Lageraufbau, Controlling, Zeitersparnis durch Workflowoptimierung

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Wurzelkaries – DIE Herausforderung in der heutigen Kariologie Referent: Prof. h.c. Dr. med. dent. Roland Frankenberger, FICD FADM FP 7 |

Referent: Prof. h.c. Dr. med. dent. Roland Frankenberger, FICD FADM FP

Die zunehmende Prävalenz von Wurzelkaries gefährdet unsere Bemühungen, Zähne länger zu erhalten. Während koronale Karies dank wirksamer Präventionsprogramme in den letzten 30 Jahren zurückgegangen ist, führt die längere Verweildauer der Zähne im Mund zu einer höheren Anfälligkeit der Wurzeloberflächen für Karies. Besonders bei älteren Menschen, die mehr Zucker konsumieren und schwer zugängliche Defekte haben, ist dies problematisch.

Der Kurs behandelt Prävention, Kompromisse und Restauration von Wurzelkaries. Ohne wirksame Präventivmaßnahmen, wie richtige Mundhygiene und den Einsatz von Fluorid oder Kalziumquellen, ist Wurzelkaries nicht beherrschbar. Auch Lacke oder Silberdiaminfluoridlösungen können eingesetzt werden.

Die Restauration ist der letzte Schritt, wobei Glasionomere und adhäsive Techniken mit speziellen Restaurationsmaterialien und Matrizentricks verwendet werden.

Lernziele:

  • Intelligente Behandlungsplanung beginnt immer mit der Prävention
  • Erkennen Sie, wann Kompromisse die bessere Wahl sind
  • Behandlung von Wurzelkaries mit Glasionomer
  • Hochästhetische Versorgung mit Compositen

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Chirurgische Parodontitistherapie kompakt – ein praktischer Arbeitskurs mit Hands-On Übungen Referent: Dr. Steffen Rieger, M.Sc., Reutlingen 8 |

Referent: Dr. Steffen Rieger, M.Sc., Reutlingen

Chirurgische Parodontitistherapie kompakt – ein praktischer Arbeitskurs mit Hands-On Übungen und folgenden Inhalten:

–  Durch die aktive Phase der systematischen Parodontitistherapie sollen primär die Infektion beseitigt und die parodontale Destruktion langfristig gestoppt werden.
–  Diese vorrangigen Ziele können häufig bereits mit suffizientem nichtchirurgischem Vorgehen (Stufen 1 und 2 der Parodontitistherapie) erreicht werden.
–  Dennoch wird es immer Fälle geben, bei denen auf eine chirurgische Intervention nicht verzichtet werden kann! Dazu gehört die Korrektur von anatomisch ungünstigen Verhältnissen wie Knochenkratern, die durch die entzündliche Destruktion entstanden sind.
–  Außerdem ist nach bisheriger Lehrmeinung für die Regeneration des Zahnhalteapparats ein chirurgischer Eingriff notwendig. Weiterhin können Zähne mit Furkationsbefall resektiv oder regenerativ chirurgisch therapiert werden.
–  Zuletzt gibt es eine Vielzahl von plastisch-ästhetischen Techniken beispielsweise zur Deckung von Rezessionen.
–  Entscheidend sind gute Vor- wie auch Nachbereitung! Und: Don’t forget the UPT…

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Teil 1: iExcel – VEREINFACHUNG. ALLE INDIKATIONEN. EIN SYSTEM. Referenten: Frau PD Dr. Karina Obreja-Vavelidis & Herr Prof. Dr. Puria Parvini 9 |

Referenten: Frau PD Dr. Karina Obreja-Vavelidis & Herr Prof. Dr. Puria Parvini

EINE Innenverbindung. VIER Implantatdesigns. EIN vereinfachtes chirurgisches und prothetisches Instrumenten-Set. Dies ermöglicht Ihnen verschiedene klinische Anforderungen ohne zusätzliche Komplexität zu meistern und vereinfacht Ihnen den Praxisalltag.

Eine Kombination aus Altbewährtem und Innovation. iExcel ermöglicht Ihnen in jeder Patientensituation im Ober- und Unterkiefer, Front- oder Seitenzahngebiet bei unterschiedlichen Knochenqualitäten und unterschiedlichen Implantationszeitpunkten sowie Belastungsprotokollen das passende Implantatsystem auszuwählen.

Anhand von einfachen klinischen Fallbeispielen und OP-Videos werden die Referenten Ihnen step by step 12 Faktoren vermitteln, wie Sie anhand einer Checkliste die Fälle analysieren planen und durchführen, das richtige Implantatsystem für den jeweiligen Implantationszeitpunkt suchen und welche Belastungsprotokolle am besten geeignet sind. So werden die Vorteile des Implantatdesigns in der Praxis bestmöglich genutzt und das Risiko bei der Implantation und Belastung minimiert.

Von der Sofortimplantation mit Sofortversorgung, Frühimplantation über die Spätimplantation – die wichtigsten Faktoren für die Implantatauswahl, Planung, Patientenselektion und Fallanalyse werden Ihnen step by step vermittelt.

Im Anschluss erhalten Sie die Möglichkeit im strukturierten Hands-on am Schweinekiefer alle Schritte mit den Implantatsystemen BLX,TLX,TLC und BLC mit der selben Chirurgiekassette durchzuführen und die prothetischen Komponenten werden Ihnen vorgestellt.

iExcel hilft Ihnen die Bestellvorgänge für die Implantationen und prothetischen Versorgungen im Praxisalltag deutlich zu vereinfachen und flexibel zu bleiben!

Seien Sie gespannt auf die Einfachheit und die Innovation, die wir Ihnen vorstellen!

15:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

360 Grad Digital Wie smart und trotzdem menschlich können Praxis und Labor heute sein? Referenten: Cornelius Frey, Digital Solutions Specialist Diana Kress, Representative Digital Laboratory 10 |

Referenten: Cornelius Frey, Digital Solutions Specialist Diana Kress, Representative Digital Laboratory

In vielen Bereichen des Lebens spielt die Digitalisierung eine immer größer werdende Rolle. Wie viel davon ist bereits in der modernen Zahnarztpraxis und im Labor angekommen? Bei welchen Arbeitsschritten ist es sinnvoll, die Digitalisierung weiter voranzutreiben?

14:00 Uhr

bis 18:00 Uhr

Venus Pure – Take it Easy; Restorative Füllungstherapie einfach gemacht! Referent: Christian Kasperek, Kulzer GmbH 11 |

Referent: Christian Kasperek, Kulzer GmbH

Der Hands on Kurs wird an Frontzahnmodellen an 3 schichtigen Prothesenzähnen durchgeführt.

Kursablauf:

–  Kurzer theoretischer Teil über das Komposit Material Venus Pearl und Venus Pure
–  Vorbereiten der Kavität mit I-Bond universal
–  Ästhetisches Schichten der Kavität im 3 Schicht Verfahren anlehnend an den natürlichen Frontzahn
–  Ausarbeiten und Polieren der Komposit Füllung
–  Die zweite Frontzahnfüllung wird mit Venus pure im 1 Schicht Verfahren durchgeführt.

Die Quintessenz des Kurses: Der Behandler hat die Auswahl zwischen einer hochästhetischen und einer einfachen Frontzahnfüllung.

15:30 Uhr

bis 18:00 Uhr

Vermögensaufbau und Geldanlagen – Strategie für finanzielle Unabhängigkeit Referenten: Frank Haßler, Prokurist und Diplom-Bankbetriebswirt,
Sebastian Mauerhan, Betriebswirt (VWA),
Spezialist Portfoliomanagement
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Referenten: Frank Haßler, Prokurist und Diplom-Bankbetriebswirt,
Sebastian Mauerhan, Betriebswirt (VWA),
Spezialist Portfoliomanagement

Welt voller Krisen – wie Vermögensstruktur Sicherheit generiert Zinspolitik und Ihre Auswirkungen – was haben die Zentralbanken vor Neue Technologien in Gesundheit und Digitalisierung – Auswirkungen auf die Börsen und die Welt Wachstum und Gewinn – weltweit Chancen nutzen Megatrends: Die vier Ds prägen die Welt!

16:45 Uhr

bis 18:00 Uhr

Pulver-Wasserstrahl in der Parodontologie – was gibt es Neues? Referentin: PD Dr. med. dent. Anne Kruse, DG Paro-Spezialistin für Parodontologie, Ernährungsmedizinerin DAEM/DGEM, Funktionsoberärztin am Universitätsklinikum Freiburg 13 |

Referentin: PD Dr. med. dent. Anne Kruse, DG Paro-Spezialistin für Parodontologie, Ernährungsmedizinerin DAEM/DGEM, Funktionsoberärztin am Universitätsklinikum Freiburg

In der Parodontologie spielt die Entfernung von Biofilm eine zentrale Rolle bei der Prävention und Behandlung von parodontalen und periimplantären Erkrankungen. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Parodontitispatienten, die regelmäßig motiviert und instruiert werden und zusätzlich eine professionelle mechanische Plaquereduktion (PMPR) erhalten, weniger Zähne verlieren als ohne diese Maßnahmen. Ein innovativer Ansatz zur Entfernung von supra- und subgingivalem Biofilm ist der Einsatz von LuftPulver-Wasserstrahlgeräten (LPW). Das Verfahren bietet eine einfache Handhabung und eine Zeitersparnis gegenüber anderen Methoden. Zudem bevorzugen viele Patienten die Anwendung von LPW gegenüber Handinstrumenten oder maschinellen Ultraschall- und Schallsystemen. Die Anwendungsgebiete von LPW reichen von der PMPR während Prophylaxesitzungen über die anti-infektiöse Therapie bis hin zur unterstützenden Parodontitistherapie (UPT). Besonders in der UPT zeigte der subgingivale Einsatz klinische Ergebnisse, die denen von Handinstrumenten oder Ultraschall- und Schallsystemen vergleichbar sind. Neuere Studien deuten zudem darauf hin, dass LPW bei Verwendung niedrig-abrasiver Pulver, auch im Vergleich zu anderen Reinigungsverfahren, lediglich zu geringfügigen Veränderungen der Oberfläche von Zahnhartsubstanzen führt und ein zusätzlicher Politurschritt mit Kelch und Politurpaste womöglich keinen zusätzlichen Effekt hat. Insgesamt erweitert LPW das Spektrum der zahnärztlichen Therapieoptionen, um eine minimalinvasive Biofilmentfernung zu ermöglichen.

ab 18:00 Uhr

get together

Foyer Confertainment-Centers

Wir laden Sie herzlich zum „get together“ anlässlich der 49. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte am Donnerstag, 08. Mai 2025, ab 18.00 Uhr, in das Foyer des Confertainment-Centers des Europa-Parks Rust ein. Die großen Erfolge der letzten Jahre wollen wir wiederholen!

Bitte seien Sie unser Gast und genießen Sie ein geselliges Miteinander in entspannender und inspirierender Umgebung. Plaudern und fachsimpeln Sie, tauschen Sie Meinungen und Erfahrungen mit Kolleg/innen, Zahnmedizinischen Fachangestellten und Mitarbeiter/innen der Dentalindustrie aus.

Ein Buffet zur Stärkung nach bzw. vor einem erfolgreichen Kongresstag steht für Sie bereit. Für den musikalischen Hintergrund sorgen DJ Steven Tingling, Sängerin Irina Milowanowa und Oleg Jakushov mit seinem Saxophon.

Eintritt, Imbiss und Getränke sind frei.

Die Dentalausstellung ist für Sie den ganzen Abend geöffnet, nutzen Sie diese Gelegenheit!

Wir freuen uns auf Sie und auf einen Abend mit vielen anregenden Gesprächen.

Wissenschaftliche Vorträge

Freitag, 09. Mai 2025

09:00 Uhr

bis 09:15 Uhr

Eröffnung, Grußworte
Dr.  Norbert Struß
Dr. Norbert Struß, Vorsitzender
Prof. Dr. Elmar Hellwig
Prof. Dr. Elmar Hellwig, Fortbildungsreferent

Dr.  Norbert Struß
Dr. Norbert Struß Vorsitzender
Curriculum Vitae
Prof. Dr. Elmar Hellwig
Prof. Dr. Elmar Hellwig Fortbildungsreferent
Curriculum Vitae

09:15 Uhr

bis 10:00 Uhr

Personalisierte Medizin – was ist das? Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel

Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden Chefarzt Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Kassel
Curriculum Vitae

Personalisierte Medizin ist im weiteren Sinne die Antwort auf Bestrebungen, Medizin und Zahnmedizin immer weiter zu schematisieren und quasi mechanistisch und skalierbar zu betreiben. Ausdruck dieser Tendenz sind SOP (Standard Operation Procedures), Behandlungspfade, Evidenzforschung. Zum Teil ergibt sich diese Entwicklung aus der Digitalisierung, die fast jede therapeutische Handlung meßbar und in Algorithmen faßbar macht. Einerseits soll damit die Therapieentscheidungen unabhängig vom Arzt gemacht werden, der dann auch nur noch als Behandler bezeichnet wird, andererseits ist die Therapieentscheidung unabhängig vom Patientenindividuum, das folgerichtig auch nur noch als Kunde oder Konsument der Medizin auftritt. Das ist natürlich nicht die Realität, und deshalb bedarf es einer Gegenbewegung, der personalisierten Medizin. Die Begründung, warum Algorithmen nur bedingt funktionieren und es trotz Artificial intelligence immer noch Ärzte und Zahnärzte gibt, liegt in der biologischen Vielfalt unserer Organismen und der Mitbeeinflussung der Gesundheit durch die Psyche.

Im engeren Sinn ist die biologische Vielfalt durch unsere Gene und durch die Epigenetik bestimmt. Die personalisierte Medizin im engeren Sinn findet heute vorwiegend in der Onkologie in molekularen Tumorboards statt, wo in großen Panels die Gene in Tumorzellen sequenziert werden und deren Aktivierung gemessen wird. So können durch individualiserte Chemotherapie gezielt bestimmte Targets durch Chemotherapien angesprochen werden. Diese personalisierte Krebstherapie beginnt gerade erst, aber beispielsweise für Pankreaskarzinome konnte so bereits ein verbessertes Überleben dokumentiert werden.

10:00 Uhr

bis 10:45 Uhr

Der onkologische Patient in der Zahnarztpraxis Dr. Urs Mücke, Hannover

Dr. Urs Mücke
Dr. Urs Mücke Hannover
Curriculum Vitae

Onkologische Patientinnen und Patienten sind eine Besonderheit. Vom Zeitpunkt der Diagnose bewegen sie sich im nachvollziehbaren „Krisenmodus“. Professionelle Behandlerinnen und Behandler sind hier interdisziplinär gefordert. Von der Entdeckung der Krankheit über die Wege zur Diagnose bis hin zur Therapie und Nachsorge der zum Teil komplex erkrankten Menschen ist Teamarbeit angesagt. Für die professionelle Betreuung sind Grundlagenkenntnisse, Wissen über aktuelle Entwicklungen und Besonderheiten dieser Patientengruppe erforderlich. Der Vortrag greift Grundlagen und aktuelle Evidenz auf, beleuchtet Besonderheiten der Kinderonkologie und vertieft zukünftige Herausforderungen im Kontext onkologischer Patienten in der Zahnarztpraxis.

 

10:45 Uhr

bis 11:30 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

11:30 Uhr

bis 12:30 Uhr

Festvortrag Es ist nicht so entscheidend, was Sie im Leben tun, die Frage ist hauptsächlich: wann! Hon. Prof. Mag. Dr. Thomas Müller, Wien

Hon. Prof. Mag. Dr. Thomas Müller
Hon. Prof. Mag. Dr. Thomas Müller Wien
Curriculum Vitae

Gerade in den letzten beiden Jahren haben wir eine neue Dimension von monetärem, ökonomischen, soziologischen und psychologischen Krisenmanagement erlebt. Die Angst hat kleine familiäre Entscheidungen genauso wie die internationalen Märkte beherrscht. Es wird kaum jemand geben, der nicht selbst beobachten konnte, wie die COVID-19 Fragestellungen, die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine bzw. in Israel die Menschen verändert haben. Als Mitglied von zahlreichen Krisenstäben und als Berater nationaler und auch internationaler Unternehmen kann Dr. Thomas Müller sehr tiefgreifend davon berichten, dass die „schärfste intellektuelle Waffe“, nämlich das vorausschauende Denken, das Vorbereiten auf das Mögliche und auch Unmögliche, also die Antizipation einmal mehr das Innovativste ist, was jeder Einzelne von uns für sich, aber auch für seine Familie, die Firma, die Gemeinschaft tun kann. Nur: Mutter Natur stattet uns nicht automatisch mit der Fähigkeit der Antizipation aus, sie sei analysiert, hinterfragt, in Ihre Einzelteile zerlegt, um Sie dann langsam aber sicher auch sein eigen nennen zu können. Antizipation ist die internationale „stets liquide Verhaltens-Währung“, die „psychologische General-Impfung“ , der Joker für noch nicht angebrochene Herausforderungen und auch Krisen, die jeder Entscheidungsträger einmal durchdenken sollte. Der Vortrag gibt Einblicke in Möglichkeiten, sich vorausschauend mit dieser Gabe zu beschäftigen.

12:30 Uhr

bis 14:00 Uhr

Mittagspause / Besuch der Dentalausstellung

14:00 Uhr

bis 14:45 Uhr

Zahnärztliche Schlafmedizin – die Rolle von Zahnmedizinern in der Therapie der Schlafapnoe Dr. Susanne Schwarting, Kiel

Dr. Susanne Schwarting
Dr. Susanne Schwarting Kiel
Curriculum Vitae

Es wird oft darüber gewitzelt, genauso oft wird es totgeschwiegen: Das Schnarchen. 30 Millionen Deutsche kennen die Probleme damit aus eigener Erfahrung. Was viele nicht wissen: die nächtliche Ruhestörung kann nicht nur für den Bettnachbarn störend sein, sondern es kann sich dahinter ein gravierendes Krankheitsbild verbergen, das Schlafapnoe-Syndrom. Es ist von der Prävalenz her eine Volkskrankheit. Die Betroffenen haben einen unerholsamen Schlaf und leiden unter Tagesmüdigkeit mit Sekundenschlafgefährdung am Steuer. Folgen dieser nächtlichen Atmungsstörung sind Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz sowie sexuelle Unlust. Schlafmedizinisch fortgebildete Zahnärzte können auf diesem neuen Gebiet der zahnärztlichen Schlafmedizin erfolgreich tätig werden, wenn sie in den interdisziplinären Behandlungsablauf zusammen mit den Schlafmedizinern eingebunden sind. Die gesunde Schlafstruktur, Pathophysiologie von Schnarchen und Schlafapnoe sowie Wirkungsweise, Design, Leitlinien und klinische Anwendung moderner Unterkieferprotrusionsschienen sollen vorgestellt werden. Der Aufbau der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Zahnmediziner und Schlafmediziner und die Bedingungen zur Kostenübernahme der Apnoeschienen durch die Krankenkassen werden erläutert. Erweitern Sie Ihr Behandlungsspektrum um ein neues aufstrebendes Tätigkeitsfeld – Schlafmedizin ist Faszination pur!

14:45 Uhr

bis 15:30 Uhr

Symtomatische Merkmale von Allgemeinerkrankungen in der Mundhöhle PD Dr. Dr. Matthias Tröltzsch, Ansbach

PD Dr. Dr. Matthias Tröltzsch
PD Dr. Dr. Matthias Tröltzsch Ansbach
Curriculum Vitae

Die Zahnmedizin hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur Oralmedizin entwickelt. Diese umfasst neben der korrekten Diagnostik und Therapie dentaler Probleme auch und vor allem das Wissen um Pathologien der „an die Zähne angrenzenden“ Gewebe. Neben dem Alveolarknochen ist dabei das Parodont im eigentlichen Sinne, die Gingiva, die Mundschleimhaut und alle anderen umgebenden Gewebe gemeint. Symptome vieler Erkrankungen (auch von Systemerkrankungen) manifestieren sich in diesen Strukturen. Es ist eigentlich unmöglich, jede einzelne Erkrankung zu kennen oder zu erlernen. In diesem Bereich macht die Erkennung von Symptomen Sinn, die dann immer nach dem gleichen Schema bis zur korrekten Diagnose aufgeschlüsselt werden können. Ziel dieses Vortrags ist es, den Zuhörenden Techniken zur korrekten Diagnostik von Symptomen bestimmter Erkrankungen in der Mundhöhle und deren Therapie nahezubringen.

 

15:30 Uhr

bis 16:15 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

16:15 Uhr

bis 17:00 Uhr

Problematik Kreidezähne – Diagnostik und Therapie der MIH Univ.-Prof. Dr. Katrin Bekes, Wien

Univ.-Prof. Dr. Katrin Bekes
Univ.-Prof. Dr. Katrin Bekes Wien
Curriculum Vitae

In der zahnärztlichen Praxis spielt die Behandlung von Kindern mit einer Molaren Inzisiven Hypomineralisation (MIH) – im Volksmund auch Kreidezähne genannt – eine zunehmend große Rolle und zählt heute neben der Karies zu einer häufigen Erkrankung der Zähne im Kindes- und Jugendalter. Beschrieben wird ein qualitativer Schmelzdefekt, der an einem oder mehreren ersten bleibenden Molaren mit oder ohne Beteiligung der bleibenden Inzisiven auftritt. Klinisch stellen insbesondere die Schmelzfrakturen an frisch eruptierten MIH-Molaren und eine mitunter starke Hypersensibilität der betroffenen Zähne sowie sich wiederholende Füllungsverluste den/die Behandler/in vor eine Herausforderung. Die Therapie der MIH richtet sich dann nach dem jeweiligen Ausprägungsgrad und der vorhandenen Schmerzsymptomatik. Der Vortrag soll einen Einblick in die rezente Ätiologie, die Diagnostik und die therapeutischen Möglichkeiten der MIH geben und eine Hilfestellung für die Praxis sein.

ab 19:30 Uhr

Gesellschaftsabend

Dome

19.30 Uhr Sektempfang, Foyer Dome
Ab 20.15 Uhr festlicher Gesellschaftsabend im Dome
Ab 22.30 Uhr After Show Club Lounge im Sala Bianca

Dinner-Show: Showballett, Artistik, Musik, Comedy und ein exklusives 3-Gänge-Menü zubereitet vom Zwei-Sterne-Koch Peter Hagen – all das erwartet Sie. Untermalt hier die Show ein vorzügliches Menü – oder ist es umgekehrt? Wie dem auch sei, die Artisten, Musiker, Tänzer, Köche und ein aufmerksamer Service, der Sie den Abend über förmlich „umschwebt“, bereiten Ihnen unvergessliche Momente an unserem Gesellschaftsabend.

Es ist uns wieder gelungen für die Aftershow Club Lounge ab 22.30 Uhr DJ Steven Tingling, Sängerin Irina Milowanowa und Oleg Jakushov mit seinem Saxophon zu gewinnen. Die drei werden im Sala Bianca die Stimmung zum Kochen bringen und die letzten Gäste auf die Tanzfläche entführen. Freuen Sie sich also auf einen abwechslungsreichen Abend!

Samstag, 10. Mai 2025

09:00 Uhr

bis 09:45 Uhr

Künstliche Intelligenz: Von der Bild- über die Sprachanalyse hin zur intelligenten Praxis? Prof. Dr. Falk Schwendicke, München

Prof. Dr. Falk Schwendicke
Prof. Dr. Falk Schwendicke München
Curriculum Vitae

Künstliche Intelligenz hat bereits Einzug in zahlreiche Lebensbereiche gehalten. Sprechende Computer, personenerkennende Kameras und selbstfahrende Autos sind längst nicht mehr Fiktion. Der Vortrag wird die Technologien hinter diesen Systemen, insbesondere das Tiefe Lernen mit modernen neuronalen Netzwerken, beleuchten. Vor allem aber wird er auf Anwendung dieser Technologien in der Zahnmedizin eingehen. Hier gab es in den letzten zwei Jahren eine enorme Dynamik: Röntgenbildanalyse mittels KI gehört mittlerweile fast zum Standard, Chatbots und sprechende Assistenzsysteme sind kommerziell verfügbar und auch die personalisierte, präzisere Zahnmedizin, von der lange geredet wurde, wird langsam Realität. Allerdings gilt auch hier: Wo Licht ist, ist auch Schatten; auch die Limitationen die Schwächen werden beleuchtet. Gerade hier könnte der Erkenntnisgewinn für die Zuhörer besondersgroß sein – sind sie es doch, die die KI Systeme in ihren Praxen implementieren und zwischen verschiedenen Anbietern entscheiden müssen.

09:45 Uhr

bis 10:30 Uhr

Der orale Biofilm – Freund oder Feind? Prof. Dr. Fabian Cieplik, Freiburg

Prof. Dr. Fabian Cieplik
Prof. Dr. Fabian Cieplik Freiburg
Curriculum Vitae

Der orale Biofilm ist eine komplexe Gemeinschaft von Mikroorganismen auf Zahnoberflächen und Mundschleimhaut. Dieser Vortrag beleuchtet die duale Natur des oralen Biofilms und untersucht seine Funktionen als potenzieller Freund und Feind der oralen wie auch der systemischen Gesundheit. Basierend auf der ökologischen Plaquehypothese wird darauf eingegangen, wie Umweltfaktoren die Zusammensetzung des Biofilms beeinflussen und zur Störung des mikrobiellen Gleichgewichts, einer sog. Dysbiose, führen können. Eine schützende Rolle des Biofilms, z.B. hinsichtlich der Abwehr einer Kolonisierung pathogener Mikroorganismen, wird dabei potenziell schädlichen Auswirkungen einer Dysbiose bei Karies oder Parodontitis gegenübergestellt. Aktuell in der zahnärztlichen Praxis eingesetzte antimikrobielle Verfahren werden kritisch hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Biofilmökologie. Der Vortrag präsentiert innovative Ansätze zur Biofilmmodulation, die auf die Wiederherstellung eines gesunden mikrobiellen Gleichgewichts abzielen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das komplexe Ökosystem des oralen Biofilms zu vermitteln und praxisnahe Strategien für ein nachhaltiges Biofilmmanagement vorzustellen und neue Perspektiven für präventive und therapeutische Strategien in der Zahnmedizin aufzuzeigen.

10:30 Uhr

bis 11:15 Uhr

Pause / Besuch der Dentalausstellung

11:15 Uhr

bis 12:00 Uhr

Sportzahnmedizin Prof. Dr. Andreas Filippi, Basel

Prof. Dr. Andreas Filippi
Prof. Dr. Andreas Filippi Basel
Curriculum Vitae

Der Vortrag beschreibt die interziplinären Möglichkeiten und die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern. Neben der Behandlung von Zahnunfällen und anderen orofazialen Verletzungen kann man positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und die orale Gesundheit von Sportlerinnen und Sportler nehmen. Daneben spielt auch die Anfertigung eines für die jeweilige Sportart korrekten Zahnschutzes eine Rolle.

12:00 Uhr

bis 12:45 Uhr

Bildgebende Verfahren in der Zahnheilkunde – der aktuelle Stand PD Dr. Dirk Schulze, Freiburg

PD Dr. Dirk Schulze
PD Dr. Dirk Schulze Freiburg
Curriculum Vitae

In den zurückliegenden drei Jahrzehnten hat sich der Einsatz von bildgebenden Verfahren in der Zahnheilkunde grundlegend verändert. Im Vordergrund stand zunächst der Wandel von der analogen zur digitalen Akquisitionstechnik, diese Umstellung ist bis heute noch nicht abgeschlossen, denn ca. 10–15 % aller Praxen arbeiten nach wie vor analog. Gleichzeitig konnte sich bei intraoralen Aufnahmen die Speicherfolientechnik etablieren, während bei extraoralen Aufnahmen (PSA und FRS) schon bald Sensorsysteme die Oberhand gewannen. Etwa 10 Jahre später startete die DVT-Technik, in ca. 25 % aller Praxen in Baden-Württemberg wird dieses Verfahren eingesetzt, Tendenz weiter steigend. Seit 2024 sind nun auch auf die Zahnheilkunde adjustierte MRT-Systeme kommerziell verfügbar, wobei unbedingt eine sachliche Einordnung erforderlich ist, um nicht vom emotionalen Hype eines Marketing-Trends erdrückt zu werden. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Anwendung von KI zur diagnostischen Auswertung von Röntgenbildern und DVT-Datensätzen. Möglichkeiten bestehen daher derzeit viele, ob sich darunter auch praktikable Lösungen für Ihren Alltag finden, dabei soll Sie dieser Beitrag ein wenig unterstützen.

 

12:45 Uhr

bis 13:00 Uhr

Abschließende Worte

Für die Teilnahme an beiden Tagen erhalten Sie 12 Fortbildungspunkte

Karten

49. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte

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Tagungsbroschüre

49. Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte